Thursday, November 27, 2008

Impressionen

01 / 08 vom 24. November

Wer? Wo? 15? Oah! 15. Echt.
Und? Oh. Ui. 12. 13. Oh. Ach. Aha! - 14? Nein. Nicht. Nein? -
Niemand. Oh! 13? Hoi -ja. 13 auch. Gut. Guut.
12. Huu! Klar. Man. 11. Glaublich. Un.
Alle. 13? Ebenso. Ebenso? - Ebenso! Hossa!
Rosa Rosen duften. 12. Glück. 13, 11, 15, 12. Zwölf. Wann?
Wunsch. Oi. Ho-jojjoj! Du? 5. Oh. Ah. Alle.
Mathematikarbeit.

Sunday, November 02, 2008

Buchempfehlung

Diesen Eintrag verfasste ich, voller Elan, am 02. November und veröffentlichte ihn noch nicht, da ich Kommentare für den vorherigen vermisste. Aber ich will ja nicht so sein. Bitte:

Es ist vielleciht unter Umständen möglich, dass dieser Blogeintrag den Beginn einer Reihe
darstellt. Wer weiß.
Ich möchte heute eine Buchempfehlung aussprechen.
Es handelt sich um eines, welches ich an zwei Abenden las und mich gegen Ende hin immer mehr packte. Man kann dies auch schon vermuten, wenn man den Titel höhret.
Der da lautet: "Angst" von Stefan Zweig. Seine Novelle verfasste der Künstler im Jahr 1910.
Auch wenn der Titel es vielleicht vermuten lässt, ist es kein Buch das einem selber Angst macht, aber es ist schon krass, krass gut.
Der Autor schildert unglaublich gekonnt die Angst, die nach gewissen Umständen in den Gedanken einer gewissen Person herrscht, was er oft durch einen hypotaktischen Satzbau zu verdeutlichen weiß!
Leseprobe: aus der Novelle von Stafan Zweig : "Angst", erschienen bei Reklam, 1957:
Seite 21: "Der Tanz begann, und ohne es zu wissen, war sie schon mitten im Gewühle. Wie noch nie in ihrem Leben tanzte sie. Dieser kreisende Wirbel schleuderte alles aus ihr heraus, der Rhythmus wuchs in die Glieder und durchatmete den Körper mit feuriger Bewegung. Hielt die Musik inne, so fühlte sie die Stille schmerzhaft, die Schlange der Unrast züngelte auf an ihren schauernden Gliedern, und wie in ein Bad, in kühlendes, beruhigendes, tragendes Wasser, stürzte sie sich wieder in den Wirbel hinein. (....) Arme, Hände spürte sie um sich, Berührungen und Entschwinden, Atem von Worten, kitzelndes Lachen, Musik, die innen im Blut zuckte, ihr ganzer Körper war gespannt, so sehr gespannt, daß...."

Das Werk umfasst 58 Seiten und ist einfach unglaublich gut.
Ich habe es übrigens von meinem Bruder Karsten, mit einigen anderen guten Werken, bekommen und bin natürlich auch bereit es einmal zu verleihen.

Das Phänomen der Fällung einer Entscheidung

Manchmal sitze ich auf dem Sofa, ich schaue nach draußen in die Kälte, der ich gleich begegne, denn ich weiß, ich muss noch raus, die Schweine füttern.
Dann denke ich, ich will nicht, es ist so kalt, ich finde auch kein Gras in der mir harrenden herbstlichen Ödniss. Aber ich muss. Ich finde ja schon was, das weiß ich, aber eben nur schwer.
Doch dann: Immer nach dem Motto handelnd: "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.", beschließe ich mein Gesäß möglichst bald nach draußen zu bewegen, sitzen kann ich dann ja immer noch.
Also, sage ich mir - mitlerweile nicht mehr streng, weil ich mich schon zu gut kenne, um nicht zu wissen, was kommt- also, ich zähle jetzt bis drei, dann stehe ich auf, dann gehe ich raus und pflücke Gras und pfeife ein Liedchen. Also: 1 - 2 - - 3!
Bei drei musst du doch aufstehen, höre ich eine Stimme sagen - Mir doch egal,
entgegnet eine andere.
Nochmal: 1-2-3. - Oh! Durch das Fenster sehe ich einen schönen Vogel. Ich beobachte ihn.
Dann: Ich stehe auf der Terrasse und ziehe mir, nachdem ich die Tür geschlossen habe,
die Schuhe an.
So ist es immer!!
Erst gebe ich mir so viel Mühe, die doch immer zu nichts führt, und wenn ich es schon fast aufgegeben habe, dann sehe ich mich plötzlich dort, wo ich hin musste, aber ich bekomme nicht mit, wie es schlussendlich dazu kam.
Ich will immer planen. Und dann genießen, aber ist ist oft einfach besser,
es dann zu tun, wenns kommt.
Ich will planen, mein Regal grundaufzuräumen, um dann voller Elan zu Werke schreiten zu können, und genießen, es bewiesen zu haben, dass ich doch manchmal was tue.
Und dann mache ich es nie, und irgendwann doch, ausversehen, fange ich an. Dann funktioniert es auch. Das ist viel besser, als immer Entscheidungen zu treffen, und sie nicht ausführen zu können. Einfach denken: Irgendwann mache ich mal das und das. Und wenn es dazu kommt. Dann mache ich es eben.
So ist es mit dem Schweinefüttern am Nachmittag, dem Aufräumen, dem Müllleeren, dem Erledigen der Hausaufgaben, dem Aufstehen am Morgen, dem Zubettgehen am Abend, dem Zähneputzen, und all diesen Dingen eben.
Meine Botschaft also: Nicht Planen, Handeln wenns kommt.
Toll was? Das ist mal ein Tipp. Wer den beherzigt,
der geht durchs Leben - - - aber wie, jaha hahaa!