Aufleben
Der Schnee war noch nicht lange fort und der Winters lag noch in der Luft, als ich an der Terassentür stand und hinaussah. Es war ein frischer Tag und das Sonnenlicht blinzelte vorsichtig durch die mächtigen, schwergrauen Wolken, die den Himmel bedeckten. Trotdem vermochte die Sonne den Tag zu wärmen, der mein Herz aufatmen ließ. Es war eine gewisse Schwere da gewesen in der letzten Zeit und die Dunkelheit hatte mein Fühlen getrübt.
Nun sah ich hinaus. Ich wagte kaum die Natur zu betreten. Regen blinzelte noch an den Grashalmen, die vom Wind bewegt hin und her schwankten. Unter einem Busch nahe neben mir sah ich zwei Vöglein sitzen, die ein fröhliches Lied zwitscherten, sie hüpften hervor, sodass die unteren zweige wackelten, liefen über die Wiese, pickten in die nasse Erde und einer erhaschte einen nassen Wurm, den er wie im Siegesflug davon trug. Dann kehrte er wieder und gesellte sich zu seinem Artgenossen dazu. Sie sangen wieder und pickten und hüpften, da wurde ich erfüllt von höchster Freude und von Mut und trat hinaus in den Garten.
Die Vögel erschraken, vor meiner plötzlich auftretenden, hohen Gestalt.
"Ruhig,", sprach der eine " erschrecke ihn nicht. Er ist noch jung und frisch und wenn du zu laut bist wird er sich zurück ziehen und vielleicht..." Ich sah ihn fragend an, doch wollte nicht sprechen. "Vielleicht," fuhr er fort, "wird er nicht wieder kommen."
"Verzeihung" antwortete ich. Das hatte ich nicht gewollt, das tat mir leid.
Nach einer Weile kamen die Beiden wieder hervor und begannen erneut zu singen. Erst jetzt hörte ich den warmen Gesang der anderen Vögel, der von der Sonne erzählte.
Ich wagte mich vor und nahm am Rand der Wiese Platz. Meine Hand streifte das nasse Gras und meine Nase wurde frei. Mein ganzes Sein war Fühlen und Hören und Riechen, ich war wieder da.
Später verabschiedeten sich die beiden Vögel, weil sie wieder fort mussten. Ich wusste nicht wohin, doch das war nicht schlimm, denn ich kannte sie ja.
Die Frische blieb mir noch lange im Sinn.
Nun sah ich hinaus. Ich wagte kaum die Natur zu betreten. Regen blinzelte noch an den Grashalmen, die vom Wind bewegt hin und her schwankten. Unter einem Busch nahe neben mir sah ich zwei Vöglein sitzen, die ein fröhliches Lied zwitscherten, sie hüpften hervor, sodass die unteren zweige wackelten, liefen über die Wiese, pickten in die nasse Erde und einer erhaschte einen nassen Wurm, den er wie im Siegesflug davon trug. Dann kehrte er wieder und gesellte sich zu seinem Artgenossen dazu. Sie sangen wieder und pickten und hüpften, da wurde ich erfüllt von höchster Freude und von Mut und trat hinaus in den Garten.
Die Vögel erschraken, vor meiner plötzlich auftretenden, hohen Gestalt.
"Ruhig,", sprach der eine " erschrecke ihn nicht. Er ist noch jung und frisch und wenn du zu laut bist wird er sich zurück ziehen und vielleicht..." Ich sah ihn fragend an, doch wollte nicht sprechen. "Vielleicht," fuhr er fort, "wird er nicht wieder kommen."
"Verzeihung" antwortete ich. Das hatte ich nicht gewollt, das tat mir leid.
Nach einer Weile kamen die Beiden wieder hervor und begannen erneut zu singen. Erst jetzt hörte ich den warmen Gesang der anderen Vögel, der von der Sonne erzählte.
Ich wagte mich vor und nahm am Rand der Wiese Platz. Meine Hand streifte das nasse Gras und meine Nase wurde frei. Mein ganzes Sein war Fühlen und Hören und Riechen, ich war wieder da.
Später verabschiedeten sich die beiden Vögel, weil sie wieder fort mussten. Ich wusste nicht wohin, doch das war nicht schlimm, denn ich kannte sie ja.
Die Frische blieb mir noch lange im Sinn.

3 Comments:
"genial genial chapeau chapeau genius genius hut ab hut ab hosianna hosianna prost prost hicks hicks lecker lecker weiter weiter" schreit er schreit er (also Karsten)
Und ebenso geistreich der Kommentar!!
Vielen Dank und hübsche Grüße nach Nürnb. von der Schwester!!!
ich habe das nasse Gras gespürt und das Zwitschern der beiden Vögel gehört! : )
Post a Comment
<< Home