Thursday, May 28, 2009

Der Bginn des Frühlings

Da ich dieses Textchen vor knapp zwei Monaten verfasste, nämlich am 30. 03., und ich ihn erst neulich wieder las, ist er mir schon so weit entfernt, dass ich, ohne eine große Überarbeitung, ihn hier veröffentlichen kann und die hi und da auftretende Schlechtigkeit mich nicht weiter angeht.
Er hat keine Handlung, die ist in meinen Texten leider rar gesät.
in diesem Sinne:


Ich entferne mich in gleichmäßigem Schritt von der Bahnstation.
Das Knistern der Kiessteine wird von einer Wespe unterbrochen, die an meinem Ohr vorbeifliegt.
Ich hebe den Kopf, ein warmer Sommerduft
kommt mir entgegen.
Die Wolken liegen schwer und hell und weiß am Horizont, der in hellem Blau sich von den Bergen erhebt und nach oben hin ein eine tiefe, kräftige Farbe erreicht, die mich froh macht und alles umhüllt.
Ich sehe an einer Frühlingsblume eine Biene. Im Schatten ist es kalt, doch warm in mir.
Die Jacke geöffnet, überquere ich die Straße. Am Spielplatz quietscht die Schaukel und Kinderstimmen spielen. Leichter, stetigr Wind zerzaust meine Haare, die schief nach der Seite in der Luft tanzen.
Und alles flüstert die neue Jahreszeit.
Ich mag die Sommersonne,
Flugzeugstreifen weiß auf balu. Ich mag das Zwitschern der Vögel.
Und die lange, gute Ruhe.

4 Comments:

Blogger Karsten Matthias said...

Flugzeugstreifen weiß auf balu! Das sind einfach Sätz für die Ewigkeit.

01 June, 2009 05:47  
Blogger miraswelt.blogspot.com said...

euh... hihi. joa.danke für den kommentar.
ich dachte schon, mich liest keiner mehr. :)

01 June, 2009 05:54  
Anonymous Karo said...

da sieht man wieder, dass manche Sachen nie an Aktualität verlieren. über genau diese Phänomen (Frühlings- / Sommmerausbruch) habe ich mich erst beim letzten Sommerschub wieder gefreut :)

04 June, 2009 09:42  
Blogger Jo-Ma K. said...

leider überblendete in diesem jahr dir sommerhitze den frühling, schon kurz nachdem der schnee geschmolzen war.
es wurde nicht warm, es WAR warm.
keine leichte frühlingsjacke,
kein jucken der nase ob der ersten goldenen sonnenstrahlen, die durch die leichten zuckerwattewolken brechen ...
aber das schmal gestreute, zu schnell vergängliche, doch zarte, kräftige gelbgrün der neuen knospen und blättchen stellte trotzdem alles in den schatten (^^)
und machte bemerkbar: frühling existiert. freiheit existiert. und du kannst denken, wohin, und so viel du willst, weil der blaue frühlingshimmeln dir platz lässt :D

23 July, 2011 03:05  

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