Thursday, July 27, 2006

sitze hier am apple klapprechner......

Nachdem wir von Samuel zum Bahnhof gebracht wurden, eine Nacht auf dem Frankfurter Flughafen verbrachten, dann mit "Iberia", einer SPANISCHEN ( :) ) Fluggesellschaft, von Frankfurt nach Madrid flogen, den wunderwschoenen Flughafen dort bestaunten, viel spanisch lernten, wodurch ich mich natuerlich immer mehr auf Mi., 30.08. 06, 0.Stunde freute (erste Spanisch stunde huhuhuhuuu!), wir dann ueber den Ozean kreisten, und in Chicago landeten, Fingerabdruecke gaben, wegen Verdacht auf terroristische Gedanken (diese ammis!!), dann endlich Bea und Brian sahen (Bea hat meiner M,einung nach ziemlich lange Haare bekommen!), dann yu "Kuhn's", einem niedlichen kleinen deutschen Geschaeft gingen, nach ywei, drei Stuendchen die Wohnung sahen, eine groovy Fernsehsendung anschauten, ins Bett gingen, in den Gottesdienst gingen und vieles anderes taten,
z.b. gestern Brians Arbeitsplatz besichtigten, ich mich heute morgen krank im Bett liegen sah, dann auf der Couch lag, kurze Zeit spaeter unfreiwilliger Weise eben diese, und den Teppich, bepfleckte, dann ein bisschen schlief und ploetzlich wieder gesund war, sass ich am apple klapprechner und stellte tragischer Weise fest, dass man hier bei blogger die schrift, sowie die farbe nicht verstellen konnte, woraufhin ich beschloss, meinen Bericht in kurzfassung zu halten.

Thursday, July 20, 2006

Frankreich II

Sooo, ich sitze jetzt im kühlen Keller, um die Weiterführung meines begonnenen Berichtes mit einer Korrektur zu beginnen.
Von Nantes aus fuhren wir nämlich nicht mit dem TGV, sondern mit der Regional Bahn weiter, und zwar eine Stunde und drei Minuten zum Gare de Challans.

Von hier aus war dann die letzte Etappe mit dem Bus geplant, etwa eine halbe Stunde, zu unserem Ziel Saint-Jean de Monts. Aus mir unbekannten Gründen, war dies allerdings nicht möglich, wir konnten nicht mit dem Bus fahren, sondern mussten ein, d.h. zwei, Taxen bestellen.
Bis dahin verschmorten wir in der prallen Sonne.
Das fand ich von den Franzosen wiederum nicht so nett.

Es warteten auch noch andere Leute, die nicht in den Bus konnten, und somit war das erste Taxi besetzt. Im zweiten saßen dann der Taxifahrer, ein etwas älteres Ehepaar, Elise, Kaddi und ich.
Elise erzählte diesen drei Leuten, was wir hier machten, dass wir Deutsche sind und so, und dann erzählte sie uns noch, dass sie oft hier ist, weil ihre Großeltern in der Nähe wohen, und dass es in dieser Gegend, viele kleine Kanäle gibt, in denen viele kleine Frösche wohnen..... und dass man die Frösche dann fängt, brät, und isst! (das fand ich auch nicht nett!)
Katrin und ich waren ziemlich entsetzt! naaja.

Dann warteten wir kurz auf die anderen, die dann im dritten Taxi saßen, und wir hatten einen groooßen Bus ganz für uns alleine!
Dieser brachte uns dann, naja, ich nenne das mal in ein "Ferienlager", wo wir künftig immer Frühstück und Abendbrot essen würden. Und außerdem, bis auf die erste Nacht auch übernachten. In der ersten Nacht noch nicht, weil es ja noch Donnerstag war, das Festival erst am Freitag begann, und desshalb noch nichts für uns frei war.
Bis zum Abendbrot war noch ein wenig Zeit, obwohl wir eine Stunde später als geplant ankamen (wegen dem Bus!)
Wir gingen dann in richtung Strand. Auf dem Weg waren ganz viele von diesen südländischen Bäumen, ich glaube, die heißen Pinien.
Und dann ging der Weg über eine Düne, man sah das Meer noch nicht, ich schaute noch auf meine Füße, es war so sandig, als Katrin rief: Ich seh das Meer, ich sehe das Meer!

Und ich hob meinen Kopf, blieb einen Augenblick stehen, und sah es.
Ich sah das weite, blaue, große Meer, wir zogen die Schuhe aus und ich spürte den Sand, ich roch die Meeresluft, ich hörte die Wellen leise rauschen und ich wusste, wir waren da. Wir waren an einem ganz besonderen Ort, wo etwas ganz besonderes, unvergessliches geschehen würde!

Verschiedenes

1.) Das tat weh!
Am Dienstag, so gegen sechs Uhr Abends, oder Nachmittag, wie mans sieht,
ist mir doch tatsächlich die linke Kniescheibe abgehauen!
Ja, wenn man jetzt fragt wie, bekommt man eine etwas bekloppte Antwort, ich gammelte nämlich bäuchlings auf der Couch herum, wobei die Beine, ab Kniehöhe, von der Kante herunterhingen...., ich hatte mir schon gedacht, dass ich etwas aufpassen müsste, aber da ich mich häufiger so verrenke,
tat ich das wohl doch nicht so ganz.
Und schwupp, war das Ding draußen, die Innenseite der Kniescheibe saß also genau in der Mitte! Ich sage euch, das war ganz schön schmerzhaft!!!!

Mir wurde gleich klar was geschehen war und ich schrie, mir sei die Kniescheibe raus gesprungen, meine Mama, die auf der Couch SAß, war glaube ich ziemlich schockiert, sie rief dann irgendwo an, und während sie da telefonierte, mit irgendeinem Arzt, biss ich vor Schmerz in die Decke. Nach ein par Minuten bewegte ich mich glaube ich ein kleines Bisschen, und sie war wieder drin!
"Sie is drin, Mama, ich glaub sie is wieder drin", rief ich!

Dieser Arzt hatte gemeint, wir sollen trotzdem ins Krankenhaus zum Nachgucken, also warteten wir auf Papa.
Der kam auch nach fünf Minuten, und glaubte uns das nicht, weil ich natürlich wieder dumm rum grinste.
Aber er hat sich das dann angeguckt, und fühlte ein bisschen, und drückte, aber das tat irgendwie nicht weh, also hielten wir es nicht für nötig noch ins Krankenhaus zu fahren. Mir tat natürlich schon das Bein weh und so, aber dierekt so das Knie irgendwie nicht... Naja, dann habe ich ein bisschen gekühlt und gestern humpelte ich noch durch die Gegend, aber, siehe da! heute ist es wieder fast ganz ok, es tut nur noch ein peu beim Treppengehen weh.
Ich kann gar nicht mehr sagen wie es weh getan hat, ich weiß nur, dass ich ganz schön geschrien habe, und es deshalb wohl seeehr weh getan haben muss! Naja, jetzt ist es ja vorbei. :)

2.) World jump Day!
Tja, wer fleißig FFH hört hat es schon mitbekommen, doch wie ich grade bemerkt habe, ist es auch schon zu spät, für alle die das jetzt lesen.

Es war 12:38, als ich diese 2. Zeile schrieb, schnell gehe ich also ins Wohnzimmer, wo die anderen grade sind, und sage: "In 45sek. müsst ihr alle vom Stuhl springen", während ich mich grade selber zum Couchsessel bewege, " Heute ist nämlich World jump Day, und wenn alle vom Stuhl hüpfen, bewegt sich die Erde ein bisschen aus ihrer Umlaufbahn und das mit der globalen Erderwärmung wird dann auch besser!"
Jahaa, is das nich eine tolle Idee, jetzt ist es ja leider zu spät, denn es mussten ja alle gleichzeitig hüpfen, und zwar um 12.39, war der "termin".
Naja, wenn ihr also um 12.39 auf die Uhr geschaut habt, und gedacht habt:
"Hmm. Irgendwie ist die Luft etwas angenehmer geworden!", dann habt ihr das allen Bekloppten zu verdanken, die, wie Simon und ich, vom Stuhl gehüppt sind!


3.) Frankreich II
Ja, ich wollte schon am Montag schreiben, und am dienstag, aber habe das dann auch prompt wieder vergessen, und gestern wollte der PC nicht so recht, also tu ich das einfach jetzt.
Ich erzähle jetzt weiter von unserer Reise, von unserer Reise in das schöne Frankreich.

Nur zur Erinnerung. wir waren sechs Leute, 5 Schüler und Frau Teckemeyer, und waren gerade um 6:58 mit dem Nachtzug in Paris angekommen.

Wir hatten eine Weile Zeit, die wir natürlich erstens zum Essen und Trinken, und zweitens dazu gebrauchten, zum ersten mal in unserem Leben (jedenfalls in Kaddis und meinem, die anderen waren schon mit den Austauschpartnern hier) echte, Pariser Luft zu schnappen!
Direkt vor dem Eingang des Bahnhofes stand der "Tour Montparnasse", von dem man schon viel im Französischbuch gehört hatte.
Gegenüber von den Bänken, auf denen wir uns zum Sättingen niedergelassen hatten, war ein kleines, vornehmes Herrenbekleidungs- geschäft, vermutlich für diese Geschäftsleute, die zwischen ihren Terminen keine Zeit mehr hatten, sich einen neuen Anzug zu kaufen. Der Ladeninhaber öffnete gerade, er rollte einige Glasschränke mit Krawatten aus dem etwas größeren Glaskasten, der mitten auf dem Bahnhof stand, und einen wundervollen Namen trug, den ich jetzt traagischer weise vergessen habe,
was mich nun wohl mein Leben lang erdrücken wird! Es war irgendetwas englisches, irgend ein Name, der in elegantem Schriftzug an dem kleinen Kastengeschäft zu lesen war....

Wir fuhren noch eine halbe Stunde mit der Métro und dann zwei Stunden mit dem TGV, wobei es ein kleines Problem gab, denn unsere Plätze waren für Mittwoch, den 07.06. anstatt für Donnerstag, den 08.06. gebucht!
Dieses Problem, löste die liebe Frau T. für uns, indem sie mit dem Schaffner sprach und ihm die Situation erklärte. Dieser ließ uns im Zug, was nicht das letzte Mal war, dass sich die Freundlichkeit der Franzosen unter Beweis stellte.
Wir machten es uns also im Durchgang auf zwei, und später sogar auf drei, Klappsitzen bequem!

Dann kamen wir in Nantes an, wo Elise uns mit einem kleinen Willkommenschild, willkommen hieß.
Wir schleppten unser Gepäck durch einen wunderschönen Park, mit See und Bänken und so, richtig wie in so einem Urlaubsort oderso, und viiiiiieel schöner als dieser dumme Central Park in NY zum Beispiel!

Wir liefen durch die Altstadt, an wunderschönen Häusern vorbei, und bei einer brüllenden Hitze! Es war zwar nicht so warm wie jetzt bei uns, aber man muss bedenken, dass es zu Hause vorher noch ziemlich kalt war, dafür dass es Juni war, wenn ihr euch erinnert. Und dann endlich wurde es wärmer, ich glaube in Nantes waren es so 28/30 Grad.

Wir hatten jetzt 5 Stunden Zeit, die wir in einem anderen, etwas kleineren und privateren, aber ebanfalls wunderschön angelegtem Park mit kleinen Wasserfällen usw verbrachten. Dieser lag an einem Fluss, der, wenn ich mich recht erinnere "l`Erdre" hieß. Wir aßen Erdbeeren, Kekse und Pudding, dösten in der Sonne und im Schatten, und spielten dann noch Verstecken mit Fangen....

Dann gingen wir nocheinmal in Elises wohnung, wo wir zwischen den beiden Parks (durch den 1. waren wir ja nur durchgelaufen) unsere Sachen abgestellt hatten.
Und danach machten wir eine kleine "Stadtführung" durch das schöne Nantes, in dem man schon ein kleines Urlaubs- und Meergefühl bekommen hatte!
Dann waren diese 5 Stunden auch wieder vorbei und wir quälten uns den beschwerlichen Weg zum Bahnhof wieder zurück, und setzten uns in einen TGV nach.....

Wednesday, July 12, 2006

und wir alle werden Klinsi so sehr vermissen!

Das ist traurig. die WM ist vorbei und vermutlich weiß fast keiner, was er, oder sie, jetzt tun soll. Ich weiß es jedenfalls nicht.
Heute kam ich nach Hause, sehr früh sogar, und ging auf die Terrasse.
Und auf dem Tisch lag eine Zeitung, mit einem grooßen Bild von Herrn Klinsmann drauf, freundlich, wie immer. Und ich sah die Überschrift, in deutlichen Buchstaben stand es dort, schwarz auf orange:
" Zeitungen: Bundestrainer Klinsmann hört auf"
Das ist traurig. Er hatte uns so eine schöne WM beschert, er hat diesen Sport sehr bereichert und drei neue Farben entdeckt:
SCHWARZ-ROT-GOLD.Aber wir müssen das wohl akzeptieren, dass er nun nach zwei Jahren wieder geht, kann ich auch verstehen, wo doch die Familie in den USA wohnt. Ich denke und hoffe aber, dass der liebe Herr Löw, der ja, wie mir zu Ohren kam, der Nachfolger sein wird, Klinsis Arbeit gut weiter führen wird, sie haben ja auch zwei Jahre zusammen gearbeitet, gell?
Doch trotzdem werden wir alle Klinsi so sehr vermissen!


Thursday, July 06, 2006

Übrigens:

Schon gewusst: Lehmann will angeblich , dass Kahn am Samstag gegen Portugal im Tor steht!
Was sagen wir denn DAzu?

achja, schon gewusst: Frankreich ist im Finale! das ist doch mal ein Trost, find ich, die können dann ja für uns die Italiener platt machen, hehe!

Wednesday, July 05, 2006

Aus der Traum ?

Ich war mir so sicher, ich hatte es schon die ganze Zeit gedacht,
und nicht nur gedacht, sondern auch geglaubt und gewusst!
ich wusste, dass wir Weltmeister würden, es konnte ja gar nicht anders sein.

Alle erzählten zwar, dass Deutschland in einer WM noch NIE gegen Italien gewonnen hatte, aber was sollte das denn heißen?
-Gar nichts!
Ich hatte es gewusst und fest daran geglaubt und mich so tief da hinein gebohrt, dass es nicht anders sein konnte.
Und diese Welle, die durchs Land ging, über all schwarz-rot-gold, überall
zuversichtliche Gesichter, überall die nationalhymne, wir hatten es endlich mal gewagt.

Mit Mama saß ich vor dem Fernseher, ich war ziemlich erschöpft und konnte mich gar nicht so richtig konzentrieren, denn ich sehe zur Hälfte aus wie ein Hamster, und fühle mich auch so.
Ich hatte mich schon auf das Elfmeterschießen gefreut, und gewusst, dass wir da gewinnen würden, denn wir haben ja Lehmann.
Und dann, plötzlich schoss das Runde in das Eckige, die Pizza in den Ofen,
wie es bei den italienern hieß. Und ich saß in dem Sessel, die Deutschlandflagge in der Hand.

schwarz-rot-gold.

Ich bewegte mich wirklich kein Sück, ich fühlte nur, irgendetwas war da falsch, irgendetwas fiel in diesem Zeitpunkt auseinander.
Verzweifelt rief ich, sie sollen doch noch ein Tor schießen, aber dann kamen die Italiener, machten noch einen rein und man hatte es schon vorher erkennen können, denn sie hatten uns so überrumpelt, dass wir nichts mehr machen konnten.
War da tatsächlich etwas auseinander gefallen?
Aus der Traum?
Alles sinnlos?



-NEIN! Es war NICHTS auseinander gefallen, der Traum war noch nicht aus,
es war nicht sinnlos geworden!

Nur, weil wir mehr Tore gefangen haben, haben wir nicht verloren!
WIR haben gewonnen! WIR sind Weltmeister!
WIR werden zwar nicht die erste Mannschaft sein, aber WIR haben uns Respekt verschafft, wir haben es verdient, und WIR sind in diesen 3 1/2
Wochen erst zu diesem WIR zusammengewachsen.
WIR dürfen stolz sein! Wir SIND stolz auf unsere Jungs!

Tuesday, July 04, 2006

ade, ihr Weißheitszähne!

Am Sonntag hat Simon mir schonmal seinen MP3 Player gegeben und ich habe mir angehört was so drauf war, denn der Arzt hatte gesagt, ich solle musik hören, damit die lauten Geräte, die dafür, dass es solche Geräte waren sogar zielmlich leise waren, nicht so laut waren.

Ich habe mir meinen Hut genommen, mich eingekremed (wie wird denn das
geschrieben?)und habe mich im Garten gesonnt.
Wenn ich mich konzentrierte hörte ich den Wind und das rauschende
Gras, das war schön. Ich war überhaupt nicht aufgeregt, wegen dem Termin. Am Montag um 10:30 war der, zum Weißheitszähne ziehen.
Und dann bin ich am Montag erst um halb zehn aufgewacht, hatte nur wenig Zeit. Und war plötzlich nervös.Wir fuhren schön rechtzeitig los, und fast eine halbe Stunde zu spät fingen sie dann an.

Naja, irgendwann kam also der Arzt und schaute sich das ein bisschen an,
er nahm dann die Spritze zur Hand, was ich erst so richtig bemerkte, als die schon in meinem Mund war.
und Zack. Das war die erste. "Die Stelle wird von zwei Nerven umspült" oder soetwas sagte er , macht also vier Spritzen, zwei oben rechts, zwei unten rechts.
Das Schlimmste war überstanden.
Nach zehn oder zwölf min. ging es erst los, hat meine Mama gesagt,
die mit in den Raum gekommen war und auf einem Stuhl saß.
Ich glaube das Zusehen stelle ich mir fast schlimmer vor, als das Dortsitzen.
Ich hatte nämlich keine Ahnung was wirklich geschah.
Zwar hörte ich viele Geräusche, aber ich lauschte der Musik, schloss die Augen und dachte daran, wie ich am Sonntag auf der Gartenliege lag und
das Gras leicht im Wind schwanken gesehen und gehört hatte.

Und ich dachte an viele liebe Leute und daran, dass wir in einer woche schon weltmeister sein würden und daran, was Karsten über seine OP
erzählt hatte und dann dachte ich an jesus und dass er bei mir war, das war schön!