geprägt
Vorhin habe ich erfahren, dass Evelyn Hamann in der Nacht auf Montag gestorben ist, mit 65 Jahren. Nach den heute-Nachrichten wurde ihrer in einer Sendung noch einmal besonders gedacht.Als einer von vielen Zuschauern hat man nicht wirklich das Recht groß zu reden, wirklich vermissen können sie sicherlich nur die Feunde und Bekannten aus dem wahren Leben.Aber doch wollte ich dies hier erwähnen, weil ich in meinem Blog Dinge berichte, die in meinem Leden so passieren, und da ich doch behaupten mag, dass dieses durch Evelyn Hamann und Loriot besonders geprägt wurde, ist dieses Ereignis eben doch wichtig.Der Film "Pappa ante Portas" erschien in meinem Geburtsjahr und ich kenne ihn schon mein Leben lang und in unserer Familie wurde sicherlich beinahe jeder Satz von "Deine Keule!!" über "Das Braune da...." bis zu " Du und dein Mann - diese Milchsemmeln!"schon an die tausend Mal beim Essen zitiert.Dann sah ich auch "Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben" und natürlich " Adelheid und ihre Mörder". Tja, und nun werde ich es sicherlich noch seehr sehr lange, wenn ich mir eines dieser Werke anschaue, für unvorstellbar halten, dass diese fabelhafe Schauspielerin nicht mehr lebt.
Heute fing die Schule wieder an oder: Gedanken im Herbst
Heute morgen bin ich aufgewacht und ich war sehr müde und in der Küche beim Frühstück zum erneuten Male habe ich die Wochen zu den Weihnachtsferien gezählt. Neun Stück. Neun Wochen.Ich war sehr müde und ich konne mich des Gefühles nicht erwehren, dass dieser Zustand mit dem späten Zubettgehen am Vortag zusammenhing. Und mir wurde wieder das Schlimme daran bewusst, um sieben Uhr morgens vom Wecker aus dem warmen Bett geklingelt zu werden und verstört durch das Zimmer zu taumeln gezwungen, noch ganz in die reine, wundervolle Traumwelt vertieft.Und es wäre so schön könnte man liegen bleiben und die Träume ganz genießen und nicht denken müssen .Und als ich zur Bahn ging hatte ich nicht mehr soo viel Zeit, doch die Kälte brachte einen automatisch dazu beinahe zu rennen, dass ich die Bahn gar nicht verpassen konnte.Und ich gestand mir das überaus Sinnvolle an der Sache, dass sie Schweine über Nacht schon im Fahrradschuppen untergebracht waren.Und mir war sehr kalt und ich fragte mich wie es wäre, würde es noch kälter.Und der Gedanke daran um Weihnachten in der warmen Stube zu sitzen, einen Tee zu trinken und zu lesen, machte mich so glücklich, und ich freute mich von ganzem Herzen auf die Weihnachtsferien.
ein Herbsttag
Man sollte immer wissen, dass sich jegliche geplanten Ereignisse jederzeit ändern können. Man kann alles genauestens vorbereiten und planen und dann sieht man sich plötzlich in der Lage, dass man umdenken muss.So war es bei mir, als am Samstagabend vor meiner geplanten Abreise mein Schwein krank wurde, zusaätzlich zu dem Schwein, welches nach seiner OP noch zusätzlicher Pflege bedurfte. Wir sahen uns gezwungen am Sonntag die Tierklinik aufzusuchen, denn mit Castan(j)o sah es sehr schlimm aus.Meine Reise verschob sich um zwei Tage nach hinten, sodass ich als alles dann doch wieder einigermaßen in Butter war am Dienstag losfuhr.Allerdings nicht mit dem Zug sondern -aus Kostengründen- zu Fuß----mit meinen Eltern im Auto. Sie nutzten die Gelegenheit und brachten bei Karsten noch einige Sachen vorbei.Ich fuhr bald von Markus aus zu Karsten und Nini und verweilte dort einige Tage und fuhr zu Bea und Brian und verweilte dort einige Tage und am Mittwoch wieder zurück. Das war eine sehr schöne Zeit.-Nebenbei bemerkt: Karsten und ich sahen uns das Spiel gegen Irland an, und ich sah auch am Mittwoch die 0:3 Niederlage gegen die Tschechen! Ich werde auch dieses Spiel nicht verleugnen, so sehr ich auch bei jedem Tor tiefer in den Boden sank-.Wieder daheim angekommen wurde mir sehr schnell klar, dass während meiner Abwesehnheit seehr viele Blätter vom schönen Kirschbaum gefallen waren, nicht, dass er sich schon lichtete, es hängt immer noch jede Menge.Aber es war wohl Herbst, und dazu ein sehr kalter.Am Freitag machte ich mich daran mir einen kleinen Überblick über die englische Grammatik zu verschaffen, man kann ja nicht ganz unvorbereitet in so eine MontagmorgennachdenFerienArbeit gehen.Und während ich sehr lustlos und fern von jeglicher Motivation dieser Pflicht gehorchte, hörte ich ein alt vertrautes Geräusch.Dieses Geräusch klang von draußen an meine Ohren und es war eines, welches jedes Jahr zu hören und immer wieder neu zu entdecken und zu genießen war, und einen außerdem jedes Jahr an das vorherige erinnerte, indem es einem flüsterte, dass es wieder kälter wurde.Ich öffnete die Balkontür und trat an die frische Luft. Das Geräusch wurde lauter und klar, ich blickte gen Himmel und fand nach kurzem Suchen den großen, beeindruckenden Schwarm von Wildgänsen, deren Weg sie jedes Jahr erneut über unsere Stadt führt.Ich liebe dieses herbstliche Spektakel.Und heute, wieder ein Herbsttag:An Herbsttagen verringern sich, wie ich unwillig festgestellt habe, unsere tagtäglichen Pflichten, die Schule, oder gar die Arbeit betreffend, keineswegs.Es ist nicht wie zu Zeiten Jane Austens - deren Roman "Anne Elliot oder die Kunst der Überredung (Persuasion)" ich gerade zu lesen begonnen habe, als man sich im Herbst in eine große Stadt aufmachte, um dort sein winterliches Vergnügen zu finden, sondern es ist wie an all den anderen Tagen auch.Ich jedoch hatte heute das Glück mich mit Leichtigkeit meiner schülerlichen Pflicht zu entziehen, indem ich mich daran machte das gefallene, den Winter ankündigende Laub zu harken.Dies ist eine Aufgabe, an die ich seit einiger Zeit -man könnte sagen,im Vergleich zu manch anderer Arbeit,- recht freudig heran gehe.Worin allerdings der Nachteil gegenüber zum Beispiel des Lernens liegt, ist der, dass man bei Letzterem nach einem halben Stündchen -auch mit dem sicheren Wissen, dass dies in keinem Falle der Wahrheit entspricht- getrost sagen kann:"Nun reicht es, mein Lottchen, Du hast genug gelernt, wir können jetzt alles einwandfrei!",wohingegen man beim Laubharken nach einem halben Stündchen deutlich sieht, was erreicht ist und was nicht.Ich holte mir, ob der Kälte, Arbeitshandschuhe und die Harke (ich finde dieses Wort einfach schöner als den "Rechen", auch wenn es sich in diesem Text wiederholen muss) und begann, nachdem ich die Schweine mit Gras versorgte- das lassen sie sich einfach nicht versagen- mit der Arbeit.Ich genoss es bisweilen.Allerdings wurde mir bald klar, dass man die meiste Zeit wohl mit der für den Ausführer lästigen und ärgerlichen Arbeit zubringt, die liebevoll zusammengeharkten Laubhaufen ihrer majestätischen Form zu berauben indem man sich dazu gezwunden sieht das Laub in einen großen, gelben,zementverklebten Eimer zu stopfen und- was noch viel schlimmer zu sein scheint- die eine, sich listig davongestohlene, Hälfte der Blätter erneut zusammen zu harken und wiederum in den besagten Eimer zu tun.Nach einiger Zeit, gestehe ich, hatte ich nicht mehr soviel Spaß an der Arbeit, aber aus den beiden zwischenzeitlich auftauchenden Zugvogelschwärmen schöpfte ich Begeisterung und neue Kraft.Nach einer Stunde hatte ich den Garten einem groß Teil des Blattwerkes entledigt, und dass ich jedoch noch lange nicht alles entfernt hatte schüchterte mich daher nicht ein, weil in Tonne sowei in Zinkwanne kaum mehr hineingepasst hätte. PS.: Entschuldigt bitte die große Anzahl an Spiegelstrichen.
Deutschlandreise
(kleiner Tipp so allgemein: einige beklagen sich über die gelbe Schrift, ihr könnt ja vorher einfach markieren, und dann lesen, das geht sicherlich besser, trotzdem sollte die Beudeutung der Farbe nicht gänzlich übergangen werden!)Ich möchte heute, wieder wegen Zeitmangels- nur kurz-jaja-ich weß!,eine kleine Meldung machen.Damit ihr auf dem Laufenden seid.Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber es gibt ein Spiel, das heißt "Deutschlandreise".Bei diesem Spiel zieht man Karten, auf denen bestimmte Städte stehen, die man dann nach einander passieren muss, manchmal auch per Flugzeug.Ich werde in den Ferien (von jetzt bis in zwei Wochen gehn die) etwas ähnliches tun.Mit dem Zug.Man könnte es " Süddeutschlandreise" nennen, oder auch "Geschwisterreise".Denn ich werde morgen mit dem Zug nach Marburg fahren, wo der Markus hinzusteigen wird. Dann fahren wir gemeinsam nach Bayreuth, wo ich ihn einige Tage besuchen werde.DAnach folgt eine nur einstündige Reise nach Nürnberg.Hier werde ich Karsten und Christine besuchen.Und am Sonntag nach Idstein, bei Wiesbaden, fahren, um dort Bea und Brian mit meiner Anwesenheit zu beehren.Mitte-Ende der zweiten Ferien Woche werde ich dann wieder im schönen Baunatal sein.In diesem Sinne wünsche ich euch allen schöne Ferien, Noch-Ferien, oder Nicht-Ferien, und immer schön positiv denken.
In Berlin
I.
Wie schon erwähnt, hatten wir vor mit der Klasse einige Tage in Berlin zu verbringen.
So geschah es auch. Wir stiegen am Momtagmorgen in den Zug, und bekamen, wohlbemerkt, die besten Plätze - zumindestens fast.
Die Fahrt war sehr heiter aber auch ruhig, es war ja auch morgens.
Am Berliner Hauptbahnhof angekommen, fuhren wir zunächst eine Rolltreppe hoch, darauf folgte eine zweite, und darauf eine dritte, rasch kratzten wir mitsamt der Koffer und Taschen eine Kurve, und eilten die nächste Rolltreppe hinauf.
Nach kurzer S- Bahn Fahrt ging es leider nicht so gemütlich weiter, bei den U-Bahn Stationen halten die Berliner leider nicht viel von Rolltreppen, also:
Koffer nehmen und Treppe runter: Rat-tat-tat-ta-tat-tat.
Und um die Ecke, und Koffer nehmen, Treppe runter: Raaaaatat-ta-ta-tatt.
Dann gelangen wir an den gesuchten Bahnsteig, ich stelle meinen Koffer ab.
Wum.
???.
Ich hebe ihn hoch, stelle íhn hin,
wum.
Ahhhh: Fuß ab.
Naaaja. Was soll man machen, das viele Treppenlaufen tat ihm nicht gut.
Er hatte schon länger Kniebeschwerden gehabt.
Angekommen in der Jgh (huhuu!) stehen wir zunächst zu sechzig Leuten im Foyer. Circa eine halbe Stunde. Bei der Änderung der Zimmerverteilung, zogen wir den Kürzeren. Aber im Nachhinein waren wir sehr glücklich.
Nach dem gröbsten Einrichten gehe ich zunächst aufs Klo.
Ich musste feststellen, dass die direkt daneben platzierte Mauer für den Arm sehr unangenehm werden kann.
Diese Feststellung machte ich bei meinen ersten drei Toilettengängen, danach ging es besser..... ich lernte ein wenig dazu.
I. und ich nahmen die beiden Hochbetten und L. die Schublade, die im Falle einer Fünf-Mann-Besetzung, was bei uns so eingetreten war, als Bett fungierte.
Wir verweilten sehr lange und heiter bei der Vorstellung, dass L. nachts schnarchen würde, und wir sie dann unters Bett schieben.
I. und ich allerdings machten bald (ich eine weitere) schmerzhafte Entdeckung: Die Leitern zu unseren Schlafplätzen waren nicht gerade menschenfreundlich.
Ihre hölzernen Sprossen waren, im Querschnitt angesehen, oval, die schmalere Seite jedoch zeigte nach oben.
I. machte ein Beweisfoto, bei dem ich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Leiter hinunter krieche.
Am Nachmittag unternahmen wir den ersten unserer äääußerst ausgiebigen Spaziergänge, bei dem ich, sehr überrascht, plötzlich vorm Brandenburger Tor stand. Wir sahen außerdem in der Ferne das Reichstagsgebäude, mit dem wir am folgenden Tag noch eine längere Begegnung haben würden, und
waren anschließend beim Holocaust Mahnmal, das, wie ich zugeben muss, dadurch, dass die Stelen zur Mitte hin immer größer werden, und die Wege dazwischen sehr hügelig sind, wesentlich eindrucksvoller und somit auch ernstzunehmender ist, als es mir im Fernsehen bisher schien.
Ich möchte außerdem an dieser Stelle schon einmal festhalten, was ich allerdings an allen weiteren Tagen immer wieder feststellen durfte,
dass Berlin eine seehr grüne Stadt ist.
Besonders, d.h., ich war ja sonst noch nie da, aber es ist sicherlich besonders schön, wenn die Pflanzen gerade beginnen sich in ihr herbstliches Bunt zu kleiden.
Dies die ersten Eindrücke- solche und solche- später mehr, und vielleicht nicht ganz so ausführlich.
II.
Ich werde nun die Geschehnisse der folgenden Tage erläutern, wobei sicherlich das ein oder andere vergessen und das nächste, auf Grund der Zeitknappheit, ausgelassen werden wird.
Weiteres kann ich ja immernoch so erzählen, und die mündliche Überlieferung ist ja sowieso die schönste, netteste und authentischte.
Am Montag abend traf sich J. mit ihrem großen Bruder, der zur selben Zeit in unserer Hauptstadt weilte. Einige von uns kamen mit, darunter auch ich, und wir schlichen um die Häuserblöcke um nach einer geeigneten Kneipe Ausschau zu halten.
Nach mehrstündigem Suchen und anschließendem Finden warteten die beiden besagten Personen ein Weilchen auf ihre Baguettes und nach einigem Plaudern schlenderten wir wieder zu unserer Herberge, die übrigens, was ich wohl noch nicht erwähnte, ein Teil eines, naja, wie nennt mand das jetzt bloß, vielleicht: Hochhaus, ähm, Blockhaus, oder so war.
Ich muss sagen, ich hatte das nicht erwartet, aber es war trotzdem sehr hübsch und nett, und die Zimmer wurden freundlicher Weise jeden Tag gereinigt, während wir uns an einem unserer Spaziergänge erfreuten.
Am Dienstag besuchten wir, wie gesagt, das Reichstagsgebäude.
Auf den Besuchertrebühnen des Plenarsaals sitztend lauschten wir einem Vortrag über Architektur und Politik des Hauses, und all solchen Dingen.
Nach einigem Warten erreichte eine Bundestagsabgeordnete die Örtlichkeit und erzählte uns in einer überaus freund - und fröhlichen Weise, und ausserdem in einer die Verspätung entschuldigenden, von ihrem Beruf, wir lauschten aufmerksam und besuchten anschließend die berühmte Kuppel.
Erst jetzt übrigens fällt mir bei Bildern des besagten Gebäudeteils auf, dass ein Aufstieg, eine Rampe, darin zu erkennen ist.
Dieser stand auch uns zur Verfügung und wir fotografierten ausführlich.
Ein Ereignis ähnlicher Art, das sich am folgenden Tag abspielte, ist, ebenfalls durch Bilder, nachzuweisen.
Es handelt sich hierbei um den Berliner Fernsehturm, den wir am Mittwoch morgen mit unserer Anwesenheit beerhten, und von dem aus wir eine außerordentlich schöne Aussicht mit blauem Himmel genießen durften.
Papa hatte mir vor meiner Abreise einen Berlin Fürher gegeben, in dem ich nach kurzem Blättern auf die jüdische Synagoge stoß.
Ich fand die Abbildung der goldenen Kuppel äußerst eindrucksvoll.
Dies ist wohl auch der Grund dafür, dass ich sie am Montag fotografierte, als ich sie von einer Brücke, die gegenübber des Doms lag, sah;
am Dienstag, aus der Kuppel des Rtgsgbds und natürlich am Mittwoch vom Fernsehturm aus, denn ich wusste ja nicht, dass wir sie am Donnerstag noch passieren würden.
Ich habe, nebenbei gesagt, und trotz meiner Bemerkung in der Mitte, das dumpfe Gefühl, dass dem Leser das Ausmaß unseres Programms durch meine Erzählung nicht ganz deutlich wird.
Daher erwähne ich an dieser Stelle noch einmal, dass wir am Dienstag weiterhin einen Spaziergang durch Berlin Mitte machten und das Haus am Check Point Charlie besuchten, und am Abend an einer ca. 3-4 stündigen Führung mit dem Titel "Berliner Nachtwelten" teilnahmen; diese allerdings, gefiel mir trotz ihres unglaublichen zeitlichen Ausmaßes, oder vielleicht auch deswegen, weil man eben viel echtes Berlin sah, ausgesprochen gut.
Am Mittwoch unternahmen unseren, ich glaube bereits, vierten langen Spaziergang, bei dem wir die "East Side Gallery" striffen, hierzu jetzt keine Datailles. Danach besuchten wir das jüdische Museum.
(der aufmerksame Leser stellt fest: die Kürze des Satzes deutet eine gewisse Wichtigkeit an)
Dieses möchte ich hier, trotz fehlender Detaills, besonders hervorheben, weil ich es ausgesprochen interessant fand, und es ein wirklich, so denke ich, für Kenner und Nichtkenner, sowie für Alte und Junge, ausgesprochen gut eingerichtetes und gestaltetesMuseum ist. Die Führung allerdings, hätte tatsächlich noch länger dauern können, weil sie nun mal wirklich gut war.
Am Donnerstag morgen machten wir dann den "Spaziergang durch das jüdische Berlin", bei dem wir eben auch die Synagoge sahen.
Gegen Mittag waren wir mit Führung im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen der ehemaligen DDR. Auch dies war sehr eindrücklich, und ich glaube es macht auch hier keinen Sinn auf Einzelheiten einzugehen.
An festen Programmpunkten bleibt nun lediglich noch die Führung im Olympiastadion am Freitagmorgen.
An diesem Tag ereignete sich etwas, das ich jetzt noch weiter ausführen könnte, was ich allerdings nicht tun werde. Vielleicht später, oder auf mündliche Nachfrage ( :-) ).
Zum Ende noch einige Fakten und Erkenntnisse, die ich euch um die Ohren schmeissen möchte:
-Berlin ist groß. (dies allerdings ist, denn das habe ich schon oft gehört, ist nicht der einzige Grund dafür, dass wir soviel gelaufen sind)
-Meine Freundin und ich, wir können schon ganz alleine mit U- und S-Bahn fahren. Dass wir dies noch feststellen durften, lag wohl an besagtem Ereignis vom Freitag.
-Diese Feststellung machten wir am Donnerstagnachmittag in unserer Freizeit: Wenn es kalt ist, braucht man einen Schal.
Ich kaufte mir einen bei C&A (aber ich will ja keine Schleichwerbung machen, könnte auch noch andere Geschäfte aufzählen, in denen wir waren).
-sein Portmonnaie verlegen ist eine dumme und ääußerst unangenehme Sache!
-sein Handtuch vor dem Duschen aus dem Bad zu holen, dann ins Bad zu gehen, und wieder rausgehen müssen, um das Handtuch zu holen, das man hier irgendwo hingelegt haben muss, ist beinahe noch dümmer.
- mit nur einer Nachtsocke schlafen, (weil die andere unters Bett gefallen ist und man sie erst am letzten Abend wiederfindet!), ist kalt.
-auf Klassenfahrt um sieben Uhr aufstehen müssen, ist viel zu früh.
Aber zum Glück gibt es in jedem Zimmer immer jemanden der dafür sorgt, dass die Langschläfer, wenn auch etwas schlecht gelaunt, auch noch aufstehen.
-Auf Klassenfahrt lernt man ja doch nicht für Arbeiten.
Merkt euch das.
-Koffer ist anscheinend praktischer als Reisetasche
-der Kleine Nick ist immer gut.