Tuesday, February 28, 2006

Kuchen (diesen Titel hat ich doch schonmal, oder schon zweimal??)

Gestern abend haben meine Elten ein befreundetes Ehepaar
eingeladen, sie kamen so um 20:30, als ich gerade die Telefonnummer
meiner verehrten Frau Schwester tippte, bald ertönte eine Stimme:
" Nur 1, 99 cent pro Minute!" (01035!).
Bea nahm ab, und zunächst musste ich erzählen, da sie gerade eine Suppe
verspeiste.
Um 22h legen wir schweren Herzens die Hörer auf.
Es war doch sehr nett gewesen, miteilander zu paudern.
Ich gehe irgendwann so um 23h ins Bett (nicht meinen Eltern erzählen!, ach, schitt,
die können das ja auch lesen...) und lag eine Weile wach.
Der Nachthunger quälte.
Hm, denke ich, ich konnte doch nicht auf eine so grausam brutale Art krepieren,
an einem so wundervollen Ort! Nein, das geht nicht!
Ich sehe auf die Uhr: 23:27.
Auf!, sage ich mir, friss oder stirb!
Ich schleiche mich hinunter, der Besuch ist noch da, in dem Gedanken, mir
das Paket feiner Haferflocken mit hoch zu nehmen, irgendwas muss er ja
bekommen, mein bester Freund, der Bauch.
Ich öffne die Küchentür, so dass ich hindurch zu schlüpfen in der Lage war.
(sie war bereits ein Stückchen auf, das riskante Quitschen blieb mir also erspart!)
Was sehen meine erschlafften Augen da auf dem Küchentische!
Jahaaaa! Denke ich, das ist meine Rettung!
Eine runde Glasplatte mit veraltetem Muster darauf,
eine von meiner Mutter bei Tupperware erworbene Silikon Backform
hinüber gestülpt.
Ich greife nach der Glasplatte.
Plötzlich ertönt hinter mir eine Stimme, jemand legt seine Hand auf
meine Schulter: Na, na! Wir wollen doch nicht etwa zu so später Stunde noch...
Ok. Das war jetzt gelogen, die letzten 2 Zeilen könnt ihr streichen.
Also ich hocke mich auf den Boden, hebe den "Deckel" hoch:
Das letzte Stück Marmorkuchen! Mein bester Freund, ihr wisst schon: der Bauch,
machte meterhohe Freudensprünge, dass ich ohne es zu bemerken plötzlich in der nächsten Etage lande. Kurz darauf sehe ich mich in meine Bettdecke gelullt den Kuchen
verspeisen, ich sehe auf die Uhr: 23:30
Zu dieser Zeit begab es sich, dass die Gäste unser Haus verließen und sich verabschiedeten.
"Gut, dass ich nicht später runter gegangen bin,
sonst wären sie allesamt vor Neid glatt hintenübergekippt, bei dem Anblick
meines schönen Snoopy Nachtehemdes." sagte ich zu mir selbst, während ich an
einigen Kuchenkrumen fast erstickte.
Als ich fertig war sah ich auf die Uhr: 23:34
Seltsam, dachte ich, vor sieben Minuten wäre ich vor Hunger noch fast gestorben,
und jetzt, jetzt sterbe ich vor Hunger fast immernoch............................................................
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Friday, February 24, 2006

a day at school with moni.....

Huhu-huhu! Meine Herren! Ist das kalt!
Soll ich euch mal sagen, was ich alles anhabe,
und ich frier sonst nicht so schnell,
ich habe nämlich ein dünnes Shirt an und dadrüber eine dicke,
weiche, gemüüüütliche Jacke, mit Kaputze, die ich natürlich aufgezogen habe, so muss das einfach sein - Hudi eben!,
weil es dann aber vorne am Hals so zieht habe ich noch einen Schal um
und als Krönung noch eine von unseren schönen blauen Wolldecken.
Jetzt ist mir warm.
Außerdem esse ich nebenher ein Müsli, das schon leicht eingeweicht ist,
bestehend aus Schockomüsli eben, einigen wenigen Schockokellogs-dingens-teilen halt und vieiele feine Haferflöckchen!
Achja, und Milch.

Nun denn, was fehlt wäre nun eine hübsche Idee für meinen blog.
Zum Beispiel: ein typischer Schul/laf-tag mit Moni:
Ich habe mir gedacht, vielleicht für die, die nicht mehr so ganz wissen wie das in der Schule so ist,schreib ichs mal auf, nich wahr?
Also ein sehr sehr schönes Beispiel wäre der Donnerstag!
Ich fange einfach an.

Der Cd-Wecker klingelt, Beatstecks drin, wie so oft, übermäßig laut,
die Fernbedienung liegt auf dem Schreibtisch - keine Chance da muss man aufstehen.
Halb sieben Uhr morgens. Du weißt schon...müüüde.
Ich schleppe mich zu diesem schrecklichen Gerät hinüber, haue drauf..
... irgendwo wird schon dieser Leisermachknopf sein.
Endlich, angenehmere Lautstärke!
Schleife mich, über Beas IKEA-Teppichelch stolpernd, wie der Buttler von "Dinner for one",
zum Bett , krieche unter die Bettdecke .....und versinke erneut in meiner
Traumwelt..... 15-20 Minuten später lautes Klopfen an der Zimmertür
Papa: Mira, du müsstest dann irgendwann bald mal aufstehen!
-Jaja.
Bin ich dann tatsächlich auf den Beinen,
so stelle ich meist verwundert fest,
dass da schon Lied Nummer 10 oder 11 läuft.
-Nanu, habe ich was verpasst??

Tja denn, Schweine füttern, selber futtern, usw.
Dann raus in die Kälte, 12 min. .
Immerwieder sehe ich auf meine Uhr... nur noch 10 min.,
nur noch 8, 7, 4min. , .....
Angekommen, fröhliches und zugleich erschöpftes Plaudern mit Freunden.
Dann dieses typische Geräusch, dieses, naja, wenn ne Bahn kommt eben.
Dieses Quitschen.
(oh, jetzt ist mein Müsli richtig eingeweicht...)
Man fährt dann und fährt und irgendwann dann:
" Nächste Haltestelle: Schulzentrum Brückenhof"
Meist hegen wir die Absicht einfach mal sitzen zu bleiben, mal schwenzen,
aber irgendwie wird man dann doch immer von der Menge mitgerissen...
bis in den Klassenraum. Hier kommt man nur an, wenn man Glück hat, denn um dort hinzukommen muss man erst
am Jungenklo vorbei, wenn man da zu nah dran lang läuft und es kommt
grad jemand raus..nä.... verstehst schon.
Nachdem man sich erkundigt hat wo man sitzt (Kurzzeitgedächtnis..),
was aber auch berechtigt ist, da wir jede Woche die Plätze tauschen (!!),
kann man dann seinen Stuhl vom Tische reissen, wenn der Nachbar nicht schon da ist, und sich niederpflanzen,
sich mit dem Hirn auf die vom letzten Tag beschmierte Tischplatte
(Spicker etz... versteht sich) fallen lassen und wegsacken.
Irgendwann hört man dann von weitem eine Dame schnellen Schrittes die Flure entlangschreiten und einen Koffer hinter sich her ziehen...
das muss Frau Gnau sein! Unsere Klassenlehrerin.
Diese haben wir Donnerstags in den ersten beiden Stunden in Erdkunde, Geschi, oder im 2.Halbjahr in PoWi, jenachdem was wir grade machen....

Achja, es ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, wenn kein Lehrer in der Klasse ist- oder
auch WENN einer da ist, es wäre schon möglich, dass der ein oder andere Baskett-oder Fußball
einen am Vorder-oder hinterkopf oder rechts oder links oder sonstwo trifft.

Also, wie gesagt, man wird früh genug auf Ingrids Eintreffen vorbereitet
und kann langsam wieder wach werden, oder schnell noch HA machen...
sobald aber ihre seltsam hohe, schrille, ungewöhnlcihe aber eben auch einschläfernde Stimme ertönt, ist man der Traumwelt wieder ausgeliefert.
Wie meine Freundin Inga einmal sagte: "Man sollte den Unterricht auf Band aufnehemen,
und wenn man abends mal nicht schlafen kann abspielen"....
Hat man nun diese ersten beiden Stunden überstahden,
kann man sich während der 20minütigen Pause auf den Deutschunterricht bei Herr Walniuk vorbereiten.
Diesen gestaltet er doch sehr angenehm, durch seine vielen Imitationen von Dialekten, die er doch sehr gut beherrscht. Manchmal erzählt er auch Witze, wie die von dem Hund und der Katze.(siehe in einem meiner ersten Posts)
(iiii...ich will mein Müsli nicht mehr)
Nun denn. Jetzt werden erstmal Tische verschoben,
für Französisch bei Frau Fadell, die di einzige ist, der die Anordnung unserer
Gruppentische missfällt, und deshalb müssen wir die immer vorm und nachm Franzunterricht umstellen...
Sodenn. Franz kann schon lustig sein, wenn sie sich aufregt, dass die Tafel nicht gewischt ist und so, dann schreibt sie manchmal mitten rein und man kann nichts mehr lesen, is halt unser Pech. Hat sie ja irgendswo auch recht.
Wieder Pause. Diesmal nur fünfzen minuten.
Jo, und dann Englisch, bei Frau Svenson, die uns am letzten Donnerstag (nämlich das war gestern) Bonbons mitgebracht hat, weil sie sich am Dienstag so gefreut hat, dass wir eine so tolle
Klasse wären! Jaha-haa! Grins!
Und dann ist es 12:45. Eigentlich haben wir Schluss, aber um 14:15 ist ja noch Franz Theater, da bin ich natürlich dabei.
Das is nämlich voll groovy! Erstmal 1 1/2 h Zeit um HA zu machen und zu essen, und dann ab hoch und in nen Klassenraum, den wir provisorisch als Bühne gebrauchen, weil die kleine Aula Donnerstags besetzt ist.
Die Elise, die das mit uns macht is total cool; wir sind dann mit ihr immer sechs Leute und dann machen wir kleine Szenchen und so weiter, viel frz sprechen wir dabei noch gar nicht, das ist nämlcih nicht einfach wie man denkt !
Jo, und dann, um 16 Uhr, in die Bahn, nach Hause fahren, essen, fernsehn,
deprimiert sein, weil man eigentlich noch lernen muss, und dann denken:
Scheiss der Hund druf, aufs Lernen. Es war doch ein schöner Tag!

Und jatzt habe ich müde,ich bin warm und mir ist mein Müsli aufgegessen....
...äääääähhm, wisst schon was ich meine.....

Monday, February 20, 2006

mhhh...Kuchään!

Ja, liebe Leute,
ich wollte nur sagen, wie unser Geschäft gelaufen ist,
nämlich haben wir 52 Euro eingenommen,
und das heißt ja wohl, dass es seeehr lecker gewesen sein muss,
und dass alle, die nicht da waren Schmandkuchen und Wölkchenkuchen und Zimt-Orange Kuchen und Kuchen, der wie Twix schmeckt, hat Elise gesagt, und jeeede Menge
Muffins verpasst haben!
In zwei Wochen verkaufen wieder, also, wer jetzt grade Hunger bekommen hat.....nä!

Friday, February 17, 2006

Kuchen

Es ist nun soweit, am Montag wird unsere Franz Theater AG endlich
mit dem Kuchenverkauf beginnen!
Jaja, nämlich das ist so, wir wollen im Sommer über ein Wochenende
(und noch ein bisschen länger, wegen der langen Fahrt) nach Frankreich
fahren, zu einem Theaterfestival, und der Herr Dörr, unser Schulleiter,
der am Donnerstag zum ersten mal krank war, kann uns von der Schule kein Geld geben, der Mathe AG, die ganze 2 Teilnehemer hat, wir sind immerhin 5, die das Geld überhaupt nicht benötigt, kann er aber schon was geben, seltsam!
Nun denn, wir müssen uns also selbst aufmachen und Spenden sammeln.
Also, liebe Leute, kommt, wo immer ihr auch seid, am Montag in der
1. und 2. großen Pause (9:50 - 10:10 und 11:45 - 12:00) doch bitte zu uns vors Lehrerzimmer, bringt 50ct, oder auch mehr,
mit und esst euch satt!
Wir wären euch sehr verbunden,
außerdem haben wir auch gaaanz gaaanz tolle Zettel aufgehangen,
mit niedlichen Bildchen.
Bis Montag! :)

Sunday, February 12, 2006

Das sind sie, Adam und Eva

Gordon Socke Grünwald


Susi Sportsfreundin Grünwald

An dieser Stelle noch ein recht herzliches Dankeschön an Simon, der mir gezeigt hat, wie das mit den Bildchen funktioniert!



Adam und Eva (..?!..)

Liebe freunde,
ich habe grad gute Laune, aber das nur so nebenbei.
Wer mich kennt weiß, ich misste jeden Samstagmorgen zwischen 10 und 12 Uhr meine dicken Meerschweine, da diese nicht in der Lage sind, selber mal sauber zu machen.
Die drei dicken (Gordon, Susi, Möhre) sind in einem und die zwei kleinen (Tante Käthe und Castanjo Marròn) in dem anderen Käfig,
in meinem alten Zimmer, nur über Winter.
Ich beginne nun, indem ich auf dem Boden Zeitung ausbreite, auf der ich das Käfiggitter platziere, vier Eimer hole, von denen ich zwei mit frischem Streu fülle, die Schweine, zuerst die dicken(so nenn ich die halt immer), auf den Boden setze und im Zimmer umher laufen lasse, in der Hoffnung, dass sie die Zeitung für den richtigen Zweck gebrauchen anstatt sie aufzufressen, was sie dann eben doch tun....
Die Details sind nicht so wichtig. Es ist jedenfalls so dass im Zimmer, in einer Ecke hinter der alten Couch, ein Ficus Benjamini steht, dessen Blätter auf dem Boden liegen(manchmal vergesse ich zu gießen). ich stelle immer einen kleinen Karton so, dass sie möglichst nicht dran kommen, hatte halt nicht gedacht, dass sie noch unter der Couch hindurch passen.
Ich bin also dabei, das frische Streu in den Käfig zu tun, als hinter mir eine gewisse Susi
anfängt zu nagen: nanu, die Zeitung liegt doch in der anderen Ecke, was frisst die denn da?
Ich dreh mich also um, Susi rennt weg und sitzt unter dem Gitter, ich fange sie ein und ziehe ihr noch die Hälfte des Ficus-Benjamini-Blattes aus dem Mund.
Auf den Rat meines Papas gebe ich ihr ein bisschen Paprika, dann würde sich das vermischen, falls es ungesund war.
Nachdem ich Susi gegenüber die Bitte äußerte, mir nicht nocheinmal so einen Schrecken einzujagen, setze ich sie wieder zu Gordon und Möhre.
Nach wenigen Minuten, sehe ich Susi und Gordon suchend an dem Karton
schnuppern........Adam und Eva...?!

Saturday, February 04, 2006

Karsten gewidmet

Diesen kleinen Post widme ich meinem bedauernswerten Bruder
Karsten, der sich letzte Woche den Knöchel brach:
Jute Besserung und Jottes reichen Seejen!
Hier ein Gedicht von Heinz Erhardt (du kannst ja für Mathematiker
Theologe einsetzen, dann passt es zwar nicht mehr so ganz,
aber trotzdem ein sehr nettes Gedicht!)

Der Mathematiker

Es war sehr kalt der Winter dräute
da trat - und außerdem war`s glatt-
Professor Wurzel aus dem Hause
weil er was einzukaufen hat.

Kaum tat er seine ersten Schritte,
als ihn das Gleichgewicht verließ
er rutschte aus und fiel und brach sich
die Beine und noch das und dies.

Jetzt liegt er nun, völlig gebrochen,
im Krankenhaus in Gips und spricht:
"Ich rechnete schon oft mit Brüchen,
mit solchen Brüchen aber nicht!"

Heinz Erhardt

Friday, February 03, 2006

Gottfried Kellers: "Die drei gerechten kammmacher" II

Nun, wo war ich stehen geblieben - achja.
Der Bayer ist hinzugestoßen. Wie Sie sicherlich schon vermutet haben, tritt kurze Zeit später der dritte Geselle auf, dessen Verhalten natürlich dem des Bayern und des Sachsen gleich ist. Der Schwabe Dietrich allerdings, hat noch nicht
reichlich gespart, da es anscheinend jünger ist.
So kommt er bald auf die Idee um die Tochter der Wäscherin zu werben,
dessen wohlklingender Name "Züs Bünzlin" ist.
S.16, Z.16-20 und S.17, Z.1-4 :" ...., so erfand er (Dietrich) den Gedanken sich zu verlieben und um die Hand einer Person zu werben, welche ungefähr so viel besaß als der Sachse und der Bayer unter den Flesen liegen hatten.
(.....) Dies war Züs Bünzlin, eine Tochter von achtundzwanzig Jahren,
welche mit ihrere Mutter, der Wäscherin, zusammenlebte, aber über jenes väterliche Erbteil unbeschränkt herrschte."
Züs Bünzlin ist ordentlich, fleißig und klug, aber auch sehr dominant und
immer alles besser wissend gegenüber ihren Liebhabern, dessen sie bald
drei hat, nämlich den Schwaben UND den Sachen und den Bayer.
Innerlich entscheidet sie sich gegen Dietrich, da er der Jüngste ist,
ob es nun aber Fridolin oder Jobst sei, ist ihr vollkommen egal.
Der Meister verkündet den Gesellen, dass zwei von ihnen gehen müssen
was wohl daran liegt, dass sie alle so fleißig waren und nun zu viele Kämme
hergestellt.
Ein jeder kniet jetzt in flehender Haltung vor dem Meister, er möge doch ihn da
behalten, dieser antwortet daraufhin also:
S.29, Z.15-27 : " Wenn ihr euch durchaus nicht entscheiden könnt (.....)
Morgen ist Sonntag, da zahle ich euch aus, ihr packt euer Felleisen, ergreift euren Stab und wandert alle drei einträchtiglich zum Tore hinaus, eine gute halbe Stunde weit, auf welche Seite ihr wollt. Alsdann ruhet ihr euch aus und könnt auch einen Schoppen trinken, wenn ihr mögt, und habt ihr das getan, so wandert ihr wieder in die Stadt herein, und welcher dann der Erste sein wird, der mich von neuem um Arbeit anspricht, den werde ich behalten;
die anderen aber werden unausbleiblich gehen, wo es ihnen beliebt!"
Dietrich eilt daraufhin hinüber zu Züs Bünzlin und Fridolin und Jobst folgen ihm, gemeinsam sitzen die drei nun bei ihrer Züs, die ihnen eine lange Rede darüber hält, dass sie sich dem Meister fügen müssten usw.
S.31, Z. 4-9 : "Daher wollen wir, ehe sich etwa ein böser Dämon des Zwiespaltes unter uns erhebt, uns lieber vorher freiwillig trennen und auseinander scheiden,
wie die lieben Frühlingslüftlein wenn sie ihren eilenden Lauf am Himmel
nehmen, ehe wir auseinanderfahren wie der Sturmwind des Herbstes."
....??.... ;)

Thursday, February 02, 2006

Gottfried Kellers "Die drei gerechten Kammmacher"

Guten Abend,meine Damen und Herren,
Unsere Stadtverwaltung hat zu Beginn des anwesenden Jahres als Buche des
Monats Januar den Titel "Die drei gerechten Kammmacher" ausgewählt.
(letztes Buche des Monats im Jahr 05: "Stolz und Vorurteil")
um ihnen einen Einblick in diese lektüre zu geben, hier eine knappe Zusammenfassung mit
einigen Zitaten.
Aus dem stillen und friedlichem Örtchen Seldwyla präsentiert Gottfried Keller
mal wieder eine kleine Geschichte, dies handelt von dem Kammmacherladen,
dar alle 5 bis 6 Jahre seinen Besitzer, den Meister, wechselt und ständig die Gesellen,
die ihren Lohn gerne einmal für einen Schoppen ausgeben.
Nun kommt also ein neuer Geselle, dessen Name Jobst ist, und der aus Sachsen kommt,
mit dem Hintergedanken, einst das Geschäft zu übernehemen, spat er sein geld fleißig
unter einer Steinplatte in der gemeinsamen kammer an,
arbeitet fleißig und auch am Sonntage.......
S. 5,Z.31-S. 6 z.5 : "War dann der sonntag Nachmittag gekommen, so ging er in seinem Arbeitsschurz und in den klappernden Pantoffeln über die Gasse und holte sich bei er Wäscherei das frische Hemd und das geglättete Vorhemdchen, den Vatermörder
oder das bessere Schnupftuch und trug diese Herrlichkeiten auf der flachen Hand mit elegantem Gesellenschritt vor sich her nach Hause."
S. 7, Z. 7-11 : " ....die alten leute nannten ihn nur den artigen und vernünftigen sachsen,
denn sie verstanden auch nichts."
Nach wenigen Jahren, ist er für einige wochen der einzige Geselle,
bis plötzlich Fridolin, der Bayer, auftaucht, und sie beide den jeweils anderen als Spiegelbild sehen, denn auch fridolin idt sparsam, und sallemt seine Ersparnisse under einer der fliesen an. S.13, Z. 16-20 : "...und doch wusste nach verlauf einiger stunden jeder, dass der andere
nichts mehr oder minder als sein vollkommener Doppelgänger sei."

wie wird die geschichte wohl weiter gehen? Eine sehr interessante frage.
Nun, ich lasse euch noch etwas dieser Antwort harren.
guten abend.