Gottfried Kellers: "Die drei gerechten kammmacher" II
Nun, wo war ich stehen geblieben - achja.
Der Bayer ist hinzugestoßen. Wie Sie sicherlich schon vermutet haben, tritt kurze Zeit später der dritte Geselle auf, dessen Verhalten natürlich dem des Bayern und des Sachsen gleich ist. Der Schwabe Dietrich allerdings, hat noch nicht
reichlich gespart, da es anscheinend jünger ist.
So kommt er bald auf die Idee um die Tochter der Wäscherin zu werben,
dessen wohlklingender Name "Züs Bünzlin" ist.
S.16, Z.16-20 und S.17, Z.1-4 :" ...., so erfand er (Dietrich) den Gedanken sich zu verlieben und um die Hand einer Person zu werben, welche ungefähr so viel besaß als der Sachse und der Bayer unter den Flesen liegen hatten.
(.....) Dies war Züs Bünzlin, eine Tochter von achtundzwanzig Jahren,
welche mit ihrere Mutter, der Wäscherin, zusammenlebte, aber über jenes väterliche Erbteil unbeschränkt herrschte."
Züs Bünzlin ist ordentlich, fleißig und klug, aber auch sehr dominant und
immer alles besser wissend gegenüber ihren Liebhabern, dessen sie bald
drei hat, nämlich den Schwaben UND den Sachen und den Bayer.
Innerlich entscheidet sie sich gegen Dietrich, da er der Jüngste ist,
ob es nun aber Fridolin oder Jobst sei, ist ihr vollkommen egal.
Der Meister verkündet den Gesellen, dass zwei von ihnen gehen müssen
was wohl daran liegt, dass sie alle so fleißig waren und nun zu viele Kämme
hergestellt.
Ein jeder kniet jetzt in flehender Haltung vor dem Meister, er möge doch ihn da
behalten, dieser antwortet daraufhin also:
S.29, Z.15-27 : " Wenn ihr euch durchaus nicht entscheiden könnt (.....)
Morgen ist Sonntag, da zahle ich euch aus, ihr packt euer Felleisen, ergreift euren Stab und wandert alle drei einträchtiglich zum Tore hinaus, eine gute halbe Stunde weit, auf welche Seite ihr wollt. Alsdann ruhet ihr euch aus und könnt auch einen Schoppen trinken, wenn ihr mögt, und habt ihr das getan, so wandert ihr wieder in die Stadt herein, und welcher dann der Erste sein wird, der mich von neuem um Arbeit anspricht, den werde ich behalten;
die anderen aber werden unausbleiblich gehen, wo es ihnen beliebt!"
Dietrich eilt daraufhin hinüber zu Züs Bünzlin und Fridolin und Jobst folgen ihm, gemeinsam sitzen die drei nun bei ihrer Züs, die ihnen eine lange Rede darüber hält, dass sie sich dem Meister fügen müssten usw.
S.31, Z. 4-9 : "Daher wollen wir, ehe sich etwa ein böser Dämon des Zwiespaltes unter uns erhebt, uns lieber vorher freiwillig trennen und auseinander scheiden,
wie die lieben Frühlingslüftlein wenn sie ihren eilenden Lauf am Himmel
nehmen, ehe wir auseinanderfahren wie der Sturmwind des Herbstes."
....??.... ;)
Der Bayer ist hinzugestoßen. Wie Sie sicherlich schon vermutet haben, tritt kurze Zeit später der dritte Geselle auf, dessen Verhalten natürlich dem des Bayern und des Sachsen gleich ist. Der Schwabe Dietrich allerdings, hat noch nicht
reichlich gespart, da es anscheinend jünger ist.
So kommt er bald auf die Idee um die Tochter der Wäscherin zu werben,
dessen wohlklingender Name "Züs Bünzlin" ist.
S.16, Z.16-20 und S.17, Z.1-4 :" ...., so erfand er (Dietrich) den Gedanken sich zu verlieben und um die Hand einer Person zu werben, welche ungefähr so viel besaß als der Sachse und der Bayer unter den Flesen liegen hatten.
(.....) Dies war Züs Bünzlin, eine Tochter von achtundzwanzig Jahren,
welche mit ihrere Mutter, der Wäscherin, zusammenlebte, aber über jenes väterliche Erbteil unbeschränkt herrschte."
Züs Bünzlin ist ordentlich, fleißig und klug, aber auch sehr dominant und
immer alles besser wissend gegenüber ihren Liebhabern, dessen sie bald
drei hat, nämlich den Schwaben UND den Sachen und den Bayer.
Innerlich entscheidet sie sich gegen Dietrich, da er der Jüngste ist,
ob es nun aber Fridolin oder Jobst sei, ist ihr vollkommen egal.
Der Meister verkündet den Gesellen, dass zwei von ihnen gehen müssen
was wohl daran liegt, dass sie alle so fleißig waren und nun zu viele Kämme
hergestellt.
Ein jeder kniet jetzt in flehender Haltung vor dem Meister, er möge doch ihn da
behalten, dieser antwortet daraufhin also:
S.29, Z.15-27 : " Wenn ihr euch durchaus nicht entscheiden könnt (.....)
Morgen ist Sonntag, da zahle ich euch aus, ihr packt euer Felleisen, ergreift euren Stab und wandert alle drei einträchtiglich zum Tore hinaus, eine gute halbe Stunde weit, auf welche Seite ihr wollt. Alsdann ruhet ihr euch aus und könnt auch einen Schoppen trinken, wenn ihr mögt, und habt ihr das getan, so wandert ihr wieder in die Stadt herein, und welcher dann der Erste sein wird, der mich von neuem um Arbeit anspricht, den werde ich behalten;
die anderen aber werden unausbleiblich gehen, wo es ihnen beliebt!"
Dietrich eilt daraufhin hinüber zu Züs Bünzlin und Fridolin und Jobst folgen ihm, gemeinsam sitzen die drei nun bei ihrer Züs, die ihnen eine lange Rede darüber hält, dass sie sich dem Meister fügen müssten usw.
S.31, Z. 4-9 : "Daher wollen wir, ehe sich etwa ein böser Dämon des Zwiespaltes unter uns erhebt, uns lieber vorher freiwillig trennen und auseinander scheiden,
wie die lieben Frühlingslüftlein wenn sie ihren eilenden Lauf am Himmel
nehmen, ehe wir auseinanderfahren wie der Sturmwind des Herbstes."
....??.... ;)

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