Federbettdecke
Ich bewege mich nicht. Muskelkater. Das Bett ist warm, es ist weich,
wie heute morgen.
Um halb eins schon zu Hause, das nenne ich Oberstufe, ich habe gedacht, wenn du morgen nach der vierten Stunde nach Hause kommst, dann legst du dich erstmal hin und schläfst. Aber jetzt merke ich, ich kann gar nicht einschlafen. Und ich will auch nicht. Ich kann mich nur nicht entscheiden.
Bin ich gut und mache mir was feines zu Essen, bin ich klug und mache jetzt meine Hausaufgaben, oder bleibe ich einfach liegen, wie ein Stein.
Das Erste war noch am Besten, aber bis ich aufstehen würde, dachte ich,
das dauert lange, ich hätte auch Lust gehabt auf Musik, zu weit weg.
Ekelnd störende Gedanken scheuchen mich nicht auf, nein, sie lähmen mich. Ich drehe mich um. Du musst aufstehen, sonst wirst du noch depressiver, als du es schon bist. Aber ich schaffe es nicht.
Dann, klingelt das Telefon. Gut, dass ich mir schon gewünscht hatte aufstehen zu können, denn sonst wäre ich jetzt sehr sauer geworden.
Ich schlage die Federbettdecke zur Seite, sehe die Hausschuhe, lasse sie stehen, zähle das Klingeln, weil ich es gut kenne, wie es ist vorm Telefon zu steht und plötzlich ist es still. Ich sprinte die Treppe hinunter,
wenn man es so nennen konnte, und gehe ans Telefon.
Ein aufmunterndes Telefonat mit K. . Und dann denke ich: Und jetzt?
Ich bin wenigstens aus dem Bett raus. Obwohl es unglaublich schön war, versunken in dem riesigen Kissen.
Ich schaue in den Kühlschrank, ins Gefrierfach. Da habe ich schon einmal reingesehen, denke ich.
Also runter.
Ich bewege mich bis zur Kellertreppe fort. Jeder Schritt ein Hämmern im Kopf. Das Tapsen der Füße mit den dicken Wollsocken auf die kalten Fliesen ist wie das eines unschuldigen Kindes.
In der Kühltruhe: Dies und das. Die Forelle ohne Kopf, die ich mit Opi geangelt, ein letzes Eis. Brot. Suppe, was für die Pfanne, andere Suppe.
Ich entscheide mich für das für die Pfanne.
Tagliatelle mit Pfifferlingen.
Dann gehe ich an den PC, weil ich denke, jetzt kannst du mal was schreiben, über deine schlimme, aussichtslose Situation.
Tagliatelle mit Pfifferlingen.
wie heute morgen.
Um halb eins schon zu Hause, das nenne ich Oberstufe, ich habe gedacht, wenn du morgen nach der vierten Stunde nach Hause kommst, dann legst du dich erstmal hin und schläfst. Aber jetzt merke ich, ich kann gar nicht einschlafen. Und ich will auch nicht. Ich kann mich nur nicht entscheiden.
Bin ich gut und mache mir was feines zu Essen, bin ich klug und mache jetzt meine Hausaufgaben, oder bleibe ich einfach liegen, wie ein Stein.
Das Erste war noch am Besten, aber bis ich aufstehen würde, dachte ich,
das dauert lange, ich hätte auch Lust gehabt auf Musik, zu weit weg.
Ekelnd störende Gedanken scheuchen mich nicht auf, nein, sie lähmen mich. Ich drehe mich um. Du musst aufstehen, sonst wirst du noch depressiver, als du es schon bist. Aber ich schaffe es nicht.
Dann, klingelt das Telefon. Gut, dass ich mir schon gewünscht hatte aufstehen zu können, denn sonst wäre ich jetzt sehr sauer geworden.
Ich schlage die Federbettdecke zur Seite, sehe die Hausschuhe, lasse sie stehen, zähle das Klingeln, weil ich es gut kenne, wie es ist vorm Telefon zu steht und plötzlich ist es still. Ich sprinte die Treppe hinunter,
wenn man es so nennen konnte, und gehe ans Telefon.
Ein aufmunterndes Telefonat mit K. . Und dann denke ich: Und jetzt?
Ich bin wenigstens aus dem Bett raus. Obwohl es unglaublich schön war, versunken in dem riesigen Kissen.
Ich schaue in den Kühlschrank, ins Gefrierfach. Da habe ich schon einmal reingesehen, denke ich.
Also runter.
Ich bewege mich bis zur Kellertreppe fort. Jeder Schritt ein Hämmern im Kopf. Das Tapsen der Füße mit den dicken Wollsocken auf die kalten Fliesen ist wie das eines unschuldigen Kindes.
In der Kühltruhe: Dies und das. Die Forelle ohne Kopf, die ich mit Opi geangelt, ein letzes Eis. Brot. Suppe, was für die Pfanne, andere Suppe.
Ich entscheide mich für das für die Pfanne.
Tagliatelle mit Pfifferlingen.
Dann gehe ich an den PC, weil ich denke, jetzt kannst du mal was schreiben, über deine schlimme, aussichtslose Situation.
Tagliatelle mit Pfifferlingen.
