Wednesday, August 29, 2007

Liebe, liebe Leser!

Ihr liieben Leser!
Es tut mir furchtbar leid.
Es ist tatsächlich ein Monat. Ich habe in diesem einen Monat nicht ein einziges Mal ----
nicht ein einziges Mal-- geschrieben!
Ich habe nicht ein einziges Mal meinen Hintern hochbewegt, um zu bloggen.
Es tut mir leid. Ich fühle mich schlecht.
Und ich habe keine Entschuldigung.
Was ist in diesem einen Monat passiert?-Was muss da los sein??
In diesem einen Monat hatten wir hauptsächlich Ferein.
Am 23. Juli habe ich meinen Personalausweis beantragt. -Ich erzählte schon-ja-ganz recht, und beendete das Lesen des Buches "Die Siedler von Catan". (a.s.e.)
Ich war innerhalb von fünf Tagen zwei Mal in Hannover, bzw. Nähe Hannover.
Am vierten August unternahm ich einen Spaziergang von 1 Stunde und 48 Minuten, ich las während des Gehens in "Emma" von Jane Austen, wie man das damals so tat.
Zwei Tage später war ich fast zweieinhalb Stunden spazieren, und ich las auch dieses Buch zuende.
Es war eine wunderbare neue Entdeckung von mir, die ich mir zum Hobby machen wollte, aber leider seit Beginn der Schulzeit nicht wieder aufgenommen habe! So sind wir Menschen. Viele von uns, vielleicht nur manche, nur ich, nur du. Wer weiß.
Man hat eine Ausrede, ja, natürlich man ist erschöpft, man hat Hausaufgaben.
Aber was soll es. Es nützt nichts darüber nach zu denken, warum man es noch nicht tat- das hält einen nur auf, es wieder zu tun, auch wenn man weiß, dass es falsch ist und war.
Man schiebt. Wie man es mit vielen Dingen tut.
Aber ich werde es wieder machen. Und bitte- Wann bin ich in meinem Leben überhaupt schon einmal spazieren gegenagen?- Nie. Zumindest nicht so, einfach so, alleine. Also ist es doch eigentlich eine Errungenschaft, für mich persönlich.
In den Wald. es ist wunder-schön!
Ich hätte davon erzählen können.
Aber vielleicht ist das auch zu schwierig. Es ist nicht leicht von solchen Erlebnissen zu erzählen, überhaupt Geschehenes wiederzugeben, ist schwierig- schriftlich, man braucht Muße.
Und vielleicht ist es auch manchmal nicht gut, wenn ich solche Dinge erzähle, und zu sehr ins Lustige übergehe, verliert das Ganze seinen besonderen Charakter, es wirkt auf den Leser nicht mehr so, wie es für den Ich-Erzähler wirklich war.
Allerdings- warum sollte man nicht lachen? Warum nicht darüber lachen-
lachen, dass die Welt so schön ist,
lachen, dass man Freude hatte
lachen, dass man es endlich geschafft hat
lachen, dass man sich endlich bewegt hat
lachen, dass man einen so schönen Ort gefunden hat
lachen, dass man es wieder tun wird-hinaus gehen
lachen, dass man es doch nie tut
lachen, dass es keiner tut
lachen, dass die Fabrik immer im Blickfeld bleibt
lachen.
Ach was, das stimmt eigentlich nicht.
Viele. ---- ich habe mich gerade verfahren.-----
Aneinandergereihte Gedanken, die den falschen Sinn ergeben.
Nun ja.
Seit zwei Wochen Schule, aber noch nicht so richtig.
Ich hatte keine so große Unlust vor der Schule, weil ich mehr an die Hochzeit gedacht habe, ein großes und besonderes Ereignis!
Und in der zweiten Woche dachte ich daran, dass sie vorbei ist.
So ist das wohl im Leben, aber ich will jetzt nicht ausschweifen.
Ich bin wieder ein wenig reingekommen, und werde euch nicht wieder so lange warten lassen; nur das eine noch:
Wenn man erst mal wieder drin ist, fällt es leichter-ist es nicht so (wenn man den Groll vorm wieder - neu - einsteigen überwunden hat..)?
Ach was ich noch sagen wollte:
Im Deutschunterricht lesen wir, d.h. wir lasen, Kurzprosa von Franz Kafka.
Also ich finde die Texte gut! Leider haben wir heute nach gerade andertalb Wochen mit Kafka aufgehört, aber Bertolt Brecht ist sicherlich auch "recht passabel " (Zitat:Mr Darcy aus Stolz und Vorurteil, Jane Austen) , mal sehen, gut möglich, dass ich meine Meinung noch ändere.
Wir werdens sehn.
Also, macht es gut, und denkt daran, es ist doch alles eigentlich unwichtig.