Sonntag
So. Da ich allzu oft viele Dinge nicht zu Ende bringe, was mich reichlich stört, schreibe ich jetzt über Sonntag, den 11. Juni 2006 in Frankreich, und ich nähere mich nun so langsam aber sicher dem Ende der Reise zu.
ich habe momentan nicht vor weiterhin soo ausführlich zu berichten, wie vorher, denn dann werde ich doch wieder nicht fertig, mal sehen...
(wer den Anfang vergessen hat, darf gerne noch einmal nachlesen, ab dem 19.Juni streckt sich der Bericht über allerlei Monate bis hi zum heutien Tag..)
Also, es gab auch an diesem Tag ein Frühstück, bei uns im "Lager", also dort, wo wir immer übernachteten.
Wir fuhren nach Saint Jean de Monts um uns von 9.30-10.00 das erste und von 10.30-11.00 das zweite Stück für diesen Tag anzusehen.
Direkt danach folgte das Forum, dann noch ein Stück und von 12.30-13.45 war Mittagessenszeit. Wenn ihr euch erinnert, ich hatte schon mal von den Baguettes, dem Käse und den Äpfeln erzählt...
Ich weiß allerdings nicht mehr, ob es an diesem Tag war, oder am Freitag als wir zu siebt (also wir Deutsche) amwingigen Strand aßen und mir eine Plastiktüte wegflog, der Elise und ich hinterher hechteten,
das war auf jedenfall sehr lustig.
Nicht ganz so lustig war das mit den Plastikbechern, aus denen wir unser Mineralwasser-Sand Gemisch tranken... :)
Nach dem Essen folgten noch zwei Theaterstücke, das 10. und 11.,
und im Anschluss das letzte Forum von 15.30 bis 16.45 (steht auf meinem Plan hier, aber das kommt mir doch etwas lang vor....).
Um 17 Uhr gingen wir noch einmal alle in den Theatersaal, wir setzten uns und die beiden netten Damen, die immer die Ansagen machten kamen noch einmal nach vorne, der Herr, der immer das Forum geleitet hatte, und ein par andere und nun kam das Au revoir.
Sie sagten verschiedene Dinge, und dann riefen sie jede Gruppe auf, von der dann noch einmal eine Person stellvertretend nach vorne kommen sollte!
Mist! Das wollte jetzt keiner von uns sooo gerne machen.
Aber unsere Katrin erklärte sich bereit, das zu tun,
und sie übte mit Elise vorher noch einen Satz ein, den sie dann sagen konnte, etwas wie: Nous vous danken für votre x et y. Es war sowas wie Gastfreundschaft und .... Freundlichkeit in etwa.
Katrin nahm dann ein Geschenk entgegen, jede Gruppe hat natürlich etwas bekommen, das waren Plakate, auf denen dieses Bild drauf war, das auch auf unseren Namenschildern wieder zu finden war.
So weit meine Erinnerungen reichen, war es DANACH, als wir noch einmal alle unten waren, dort, wo der Bürgermeisten am Vortag geredet hatte,
und zwei oder drei Mädchen auf uns zu kamen, die noch ein Foto von uns machen wollten, wir waren ja die aus Deutschland. Ich kann mich aber nicht erinnern, sie vorher irgendwie näher kennen gelernt zu haben, aber es könnte vielleicht sein, dass sie mit den anderen von uns am Samstag in einer Gruppe waren, glaube aber nicht... .
Wir konnten uns nun entscheiden, ob wir noch in St. Jean bleiben wollten, und zum Abendbrot zurück in unser Quartier, oder, ob wir gleich dort hinfahren wollten, um dort den Rest des Tages zu verbringen.
Wir entschieden uns für Letzteres, denn wir hatten unsere Badesachen nicht mit, und so konnten wir dann dort noch dekorativ am Strand verweilen.
Es versammelten sich nun fast alle draußen zur Abreise, und ein Bus nach dem anderen fuhr vor, füllte sich mit Leuten, die wir alle nicht richtig kannten, von denen es uns trotzdem schwer fiel sich zu trennen, denn entweder verband man mit ihnen eine bestimmte Rolle, wenn man sich genau erinnerte,
oder es waren die beiden Mädchen aus dem Bus, von der die eine der anderen versuchte die deutschen Personalpronomen beizubringen (woraufhin diese antwortete, sie wolle niemals deutsch lernen! (das Wort Du war einfach zu schwierig!) ), oder es waren die Jungs, die zwar Tennis interessanter fanden als Fußball!!, mit denen man sich aber doch nett unterhalten konnte, und denen wir freudig verkündet hatten, das D-Land Weltmeister wird....
..... es waren viele Leute, sie alle fuhren jetzt davon, wer weiß wohin, und die anderen winkten, bis sie selber einstiegen.
Auch wir waren dann bald an der Reihe, wir stiegen in den Bus, die Ägypther stiegen in den Bus, wir schauten Saint Jean de Monts nach, dem Gebäude, dem Kreisel, dem Postkartengeschäft, dem Strand, dem Sand , dem Meer;
die Ägypther schrien ihre Nationalhymne.
Als wir da waren, holten wir unsere Badesachen raus, und auf dem Weg zum Strand kam uns noch mal ein Bus vom Hauptgebäude entgegen, und wir winkten noch einmal.
Dann waren wir am Meer. (wir hatten den Strand so gut wie alleine)
Der Sand war warm und gelb, die Luft heiß, das Wasser blau und kalt und später warm.
Wir sammelten Steine und Muscheln als Andenken und Mtbringsel.
Wir bauten eine große Sandburg unter Lennarts fachmännischer Anleitung.
Wir fanden eine tote Qualle, die das Meer an den Strand gespült hatte.
Wir genossen liegend den französischen Sonnenschein.
Wir lagen, lachten, und aßen Haribos.
Dann gingen wir wieder, in unsere "Wohnung", wir zogen uns an, und gingen zum letzetn mal zum Abendbrot.
Es war ein herrlicher warmer Sommerabend, und wir setzten uns hinterher noch einmal draußen an einen Tisch.
Wir blickten zurück auf das Wochenende, und auf unsere ganze Zusammenarbeit, was wir gelernt hatten, was wir erwartet hatten, und wie es gewesen war.
Elise sagte, womöglich könnte sie im nächsten Jahr an der Schule bleiben, und sie erzählte, dass sich alle dort seehr über uns gefreut haben und begeistert waren von dem Stück und dass sie uns, natürlich, auch nächstes Jahr gerne wieder sehen würden.
Obwohl wir natürlich Angst hatten, dass es ein zweites Mal nicht mehr so aufregend sei, und womöglich ein wenig entäuschend, wollten wir alle gerne nochmal gekommen!
Wir hatten eigenlich überlegt, ob wir danach nochmal am Strand eine Runde Fußball spielen, so noch ein letztes Mal am Abend, aber das haben wir dann leider nicht mehr gemacht.
Den Ball, den Elise und Frau Teckemeyer gekauft hatten, haben wir dann den Grundschülern aus Rumenien gegeben, die für das nächste Festival schon eingetroffen waren. :)
Wir packten unsere Sachen und schliefen ein, um am nächsten Morgen um sieben fertig für die Abreise zu sein.
An dem letzten Morgen haben wir nicht im "Hauptgebäude" gefrühstückt, sondern in einem Raum neben unseren Schlafräumen, wo uns nette Leute einige Sachen hingestellt hatten.
Ein letztes Mal gucken, ob nichts zurückgeblieben war, wie das so ist vor Abreisen. Und dann kam so ein Autobus, mt dem wir schon öfter gefahren sind, und brachte uns zum Bahnhof.
In diesem Blogeintrag ist wohl häufig der ausdruck " zum letzten Mal" aufgetaucht, was meine Gefühle, bzw. vielleicht unsere Gefühle, deutlich macht.
Wir werden nicht mehr dort hin fahren.
Elise ist jetzt an einer anderen Schule, die fanzösische Theater AG gibt es nicht mehr.
An dem Tag vor den Sommerferien, sind wir zu fünft in die Bahn eingestiegen, und haben uns auf den Weg zu
Elise gemacht.
Wir haben in ihrem Garten gepicknickt!
Wir haben Elise dann dass Büchlein überreicht, in das wir mühselig in wochenlange Arbeit, Bilder eingeklebt und kleine Texte und Steckbriefe geschriebn haben.
Sie hat sich sehr gefreut über dieses Erinnerungsstück und dann haben wir noch jeder auf den Plakaten unterschrieben, die wir an dem Sonntag überreicht bekommen haben, für jeden ein Mal.
Dies sind unsere Erinnerungsstücke, und ich habe meines in meinem Zimmer an die Wand gehangen und wenn ich im Bett liege, kann ich genau darauf schauen. Und mich erinnern.
ich habe momentan nicht vor weiterhin soo ausführlich zu berichten, wie vorher, denn dann werde ich doch wieder nicht fertig, mal sehen...
(wer den Anfang vergessen hat, darf gerne noch einmal nachlesen, ab dem 19.Juni streckt sich der Bericht über allerlei Monate bis hi zum heutien Tag..)
Also, es gab auch an diesem Tag ein Frühstück, bei uns im "Lager", also dort, wo wir immer übernachteten.
Wir fuhren nach Saint Jean de Monts um uns von 9.30-10.00 das erste und von 10.30-11.00 das zweite Stück für diesen Tag anzusehen.
Direkt danach folgte das Forum, dann noch ein Stück und von 12.30-13.45 war Mittagessenszeit. Wenn ihr euch erinnert, ich hatte schon mal von den Baguettes, dem Käse und den Äpfeln erzählt...
Ich weiß allerdings nicht mehr, ob es an diesem Tag war, oder am Freitag als wir zu siebt (also wir Deutsche) amwingigen Strand aßen und mir eine Plastiktüte wegflog, der Elise und ich hinterher hechteten,
das war auf jedenfall sehr lustig.
Nicht ganz so lustig war das mit den Plastikbechern, aus denen wir unser Mineralwasser-Sand Gemisch tranken... :)
Nach dem Essen folgten noch zwei Theaterstücke, das 10. und 11.,
und im Anschluss das letzte Forum von 15.30 bis 16.45 (steht auf meinem Plan hier, aber das kommt mir doch etwas lang vor....).
Um 17 Uhr gingen wir noch einmal alle in den Theatersaal, wir setzten uns und die beiden netten Damen, die immer die Ansagen machten kamen noch einmal nach vorne, der Herr, der immer das Forum geleitet hatte, und ein par andere und nun kam das Au revoir.
Sie sagten verschiedene Dinge, und dann riefen sie jede Gruppe auf, von der dann noch einmal eine Person stellvertretend nach vorne kommen sollte!
Mist! Das wollte jetzt keiner von uns sooo gerne machen.
Aber unsere Katrin erklärte sich bereit, das zu tun,
und sie übte mit Elise vorher noch einen Satz ein, den sie dann sagen konnte, etwas wie: Nous vous danken für votre x et y. Es war sowas wie Gastfreundschaft und .... Freundlichkeit in etwa.
Katrin nahm dann ein Geschenk entgegen, jede Gruppe hat natürlich etwas bekommen, das waren Plakate, auf denen dieses Bild drauf war, das auch auf unseren Namenschildern wieder zu finden war.
So weit meine Erinnerungen reichen, war es DANACH, als wir noch einmal alle unten waren, dort, wo der Bürgermeisten am Vortag geredet hatte,
und zwei oder drei Mädchen auf uns zu kamen, die noch ein Foto von uns machen wollten, wir waren ja die aus Deutschland. Ich kann mich aber nicht erinnern, sie vorher irgendwie näher kennen gelernt zu haben, aber es könnte vielleicht sein, dass sie mit den anderen von uns am Samstag in einer Gruppe waren, glaube aber nicht... .
Wir konnten uns nun entscheiden, ob wir noch in St. Jean bleiben wollten, und zum Abendbrot zurück in unser Quartier, oder, ob wir gleich dort hinfahren wollten, um dort den Rest des Tages zu verbringen.
Wir entschieden uns für Letzteres, denn wir hatten unsere Badesachen nicht mit, und so konnten wir dann dort noch dekorativ am Strand verweilen.
Es versammelten sich nun fast alle draußen zur Abreise, und ein Bus nach dem anderen fuhr vor, füllte sich mit Leuten, die wir alle nicht richtig kannten, von denen es uns trotzdem schwer fiel sich zu trennen, denn entweder verband man mit ihnen eine bestimmte Rolle, wenn man sich genau erinnerte,
oder es waren die beiden Mädchen aus dem Bus, von der die eine der anderen versuchte die deutschen Personalpronomen beizubringen (woraufhin diese antwortete, sie wolle niemals deutsch lernen! (das Wort Du war einfach zu schwierig!) ), oder es waren die Jungs, die zwar Tennis interessanter fanden als Fußball!!, mit denen man sich aber doch nett unterhalten konnte, und denen wir freudig verkündet hatten, das D-Land Weltmeister wird....
..... es waren viele Leute, sie alle fuhren jetzt davon, wer weiß wohin, und die anderen winkten, bis sie selber einstiegen.
Auch wir waren dann bald an der Reihe, wir stiegen in den Bus, die Ägypther stiegen in den Bus, wir schauten Saint Jean de Monts nach, dem Gebäude, dem Kreisel, dem Postkartengeschäft, dem Strand, dem Sand , dem Meer;
die Ägypther schrien ihre Nationalhymne.
Als wir da waren, holten wir unsere Badesachen raus, und auf dem Weg zum Strand kam uns noch mal ein Bus vom Hauptgebäude entgegen, und wir winkten noch einmal.
Dann waren wir am Meer. (wir hatten den Strand so gut wie alleine)
Der Sand war warm und gelb, die Luft heiß, das Wasser blau und kalt und später warm.
Wir sammelten Steine und Muscheln als Andenken und Mtbringsel.
Wir bauten eine große Sandburg unter Lennarts fachmännischer Anleitung.
Wir fanden eine tote Qualle, die das Meer an den Strand gespült hatte.
Wir genossen liegend den französischen Sonnenschein.
Wir lagen, lachten, und aßen Haribos.
Dann gingen wir wieder, in unsere "Wohnung", wir zogen uns an, und gingen zum letzetn mal zum Abendbrot.
Es war ein herrlicher warmer Sommerabend, und wir setzten uns hinterher noch einmal draußen an einen Tisch.
Wir blickten zurück auf das Wochenende, und auf unsere ganze Zusammenarbeit, was wir gelernt hatten, was wir erwartet hatten, und wie es gewesen war.
Elise sagte, womöglich könnte sie im nächsten Jahr an der Schule bleiben, und sie erzählte, dass sich alle dort seehr über uns gefreut haben und begeistert waren von dem Stück und dass sie uns, natürlich, auch nächstes Jahr gerne wieder sehen würden.
Obwohl wir natürlich Angst hatten, dass es ein zweites Mal nicht mehr so aufregend sei, und womöglich ein wenig entäuschend, wollten wir alle gerne nochmal gekommen!
Wir hatten eigenlich überlegt, ob wir danach nochmal am Strand eine Runde Fußball spielen, so noch ein letztes Mal am Abend, aber das haben wir dann leider nicht mehr gemacht.
Den Ball, den Elise und Frau Teckemeyer gekauft hatten, haben wir dann den Grundschülern aus Rumenien gegeben, die für das nächste Festival schon eingetroffen waren. :)
Wir packten unsere Sachen und schliefen ein, um am nächsten Morgen um sieben fertig für die Abreise zu sein.
An dem letzten Morgen haben wir nicht im "Hauptgebäude" gefrühstückt, sondern in einem Raum neben unseren Schlafräumen, wo uns nette Leute einige Sachen hingestellt hatten.
Ein letztes Mal gucken, ob nichts zurückgeblieben war, wie das so ist vor Abreisen. Und dann kam so ein Autobus, mt dem wir schon öfter gefahren sind, und brachte uns zum Bahnhof.
In diesem Blogeintrag ist wohl häufig der ausdruck " zum letzten Mal" aufgetaucht, was meine Gefühle, bzw. vielleicht unsere Gefühle, deutlich macht.
Wir werden nicht mehr dort hin fahren.
Elise ist jetzt an einer anderen Schule, die fanzösische Theater AG gibt es nicht mehr.
An dem Tag vor den Sommerferien, sind wir zu fünft in die Bahn eingestiegen, und haben uns auf den Weg zu
Elise gemacht.
Wir haben in ihrem Garten gepicknickt!
Wir haben Elise dann dass Büchlein überreicht, in das wir mühselig in wochenlange Arbeit, Bilder eingeklebt und kleine Texte und Steckbriefe geschriebn haben.
Sie hat sich sehr gefreut über dieses Erinnerungsstück und dann haben wir noch jeder auf den Plakaten unterschrieben, die wir an dem Sonntag überreicht bekommen haben, für jeden ein Mal.
Dies sind unsere Erinnerungsstücke, und ich habe meines in meinem Zimmer an die Wand gehangen und wenn ich im Bett liege, kann ich genau darauf schauen. Und mich erinnern.

4 Comments:
Wieder einmal eine interessante Lektüre obwohl ich deine zuneigung für dieses "Land" wohl nie verstehen werde...Nur das du nicht mehr in den schönen Farben Schwarz-Rot-Gold schreibst stimmt mich etwas traurig. ;)
Gruß von der Ostsee
Nun, nun. Nicht taurig sein Cousengchen!
Es ist ja nicht für immer. ...
Ich schreib doch nur wenn ich über Frankreich schreibe in blau-weiß-rot!
(Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!(frz. Revolution, 1889, oderso.))
Wie du siehst ist mein neuer Blogeintrag wieder in den dir und uns allen vertrauten Farben
SCHWARZ- ROT- GOLD!
PS.: Außerdem dachte ich JETZT würde man meine Zuneigung für dieses LAND vielleicht ein peu besser verstehen.. (??)
war die fr rev echt so spät? ich dachte, viel früher...
liberté, égalité, fraternité, jaahahahahaha, das weiß ich nämlich!
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