Sunday, April 02, 2006

wenn eine Mira im Regen zur Gemiende läuft....

So, liebe Leute, jetzt bin ich wieder voll dabei, drei Blogs innerhalb von, na,
man möchte sagen, vielleicht einundzwanzig Stunden! :)
Also, ich möchte euch gerne berichten, um euch ein klareres Bild meines Lebens zu verschaffen, wie es aussieht wenn eine Mira (also eine Ich) im Regen zur Gemeinde läuft...
Zunächst die ein oder andere grundlegende Information:
Ich besitze zwei Paar Schuhe, schÖÖne Schuhe!!!!!, einmal weiße adidas
Record mit blauen Streifen, und zweimal, also zweitens, schokoladenbraune KangaROOS mit etwas hellblö.
Schön, gell??
Letzteres Paar Schuhe habe ich aus dem Grunde gekauft, weil die ersten
hi und da Löcher in den Sohlen aufwiesen, diese trage ich also nur noch bei gutem Wetter.
Vor wenigen Wöchelchens erblickte ich an der Spitze des rechten KangoROOS, vornerechts,
ein Loch, welches nun mehr und mehr auseiandeklafft.....

Mir blieb also keine Wahl: entweder ich fahre mit Silberblö (ich nehme an ihr wisst mitlerweile alle von wem ich spreche) in diesem Falle könnte ich aber keinen Schirm halten , und eine Kaputze hatte ich auch nicht. Die zweite Möglichlkeit; zu Fuß, mit löcherigen Schuhen.
(nicht das wir kein Geld hätten, aber ich mag meine Schuhe so sehr und außerdem dauert schuhekaufen(mit mir!) immer so lange!)

Wir wollten uns schon um fünf vor sieben treffen und um sieben nach Martinhagen zum JuGo fahren. Also denn. Ich schlüpfe in meine
(schocko)braunen KangoROOS, Jacke an,
und den schwarz-rot-goldenen WM Schirm in die Hand und marschiere los.
Es war nicht mehr viel Zeit.

Ich laufe, und laufe weiter und noch ein bisschen weiter, und noch mehr, bis ich, ungefähr bei Flamings angelangt, in meinem Schuh leichte Nässe vespüre.
Noch war das nichts bedrohliches, ich schreite weiter, greife zweischendrin in die Hosentasche um auf meine Uhr zu sehen.
Als ich jedoch bei der lieblichen Grundschule ankomme, waren die Fluten in meinem Schuhwerk bis zur Hälfte fortgeschritten, meine Versen wägten sich gerade noch in Sicherheit.
Immer weiter und weiter, an der Schule vorbei, dann bin ich bei Krusemarks,
bis hierhin konnte man über den Bürgersteig nicht klagen, dann jedoch kamen diese, diese, diese BÜRGERsteige, nun ja, wie soll man sie sonst nennen.
Also, es kamen jene Bürgersteige, nicht die, die abundzumal größere Pfützen aufweisen, nein, es waren jene die überall viiele kleine Pfützen hatten, denen selbst die geschickte und geübte Moni nicht
mehr ausweichen KONNTE.
Ich gebe mich also geschlagen.
Keine andere Wahl, da bleibt nur noch: Augen zu und und durch!
Aber als wenn das nicht schon gereicht hätte, kamen jetzt auch noch
diese 2-sekunden Stürme auf, die entweder den Schirm von oben zerdrückten, sodass er mir fast die Luft zum atmen nahm, und drohte mich einzuklemmen, wie den dummen Dadais aus unserem letzten Theaterstück, aber da hielt es sich um Sonnenschirm, wie auch immer.
ODER der Wind kam von unten, sodass der Schirm zu verkrempeln drohte,
und ich beinahe hätte abheben können, was natürlich auch gelegen käme,
dann hätte ich zur Gemeinde FLIEGE können.
Aber nein, das dann doch wieder nicht!
Aber wie gesagt, alles nur 2-Sekunden Stürme.
Einen Punkt möchte ich noch erwähnen, und zwar jenen, dass der Bürgersteig bei der Prinzenstraßen-Kreuzung (wos bergab geht)
gelegentlich kleine Hügel aufweist, bis zu denne das Wasser noch icht hochgedrungen war.
So bald ich einen erblickte, sprangen meine Füße automatisch darauf,
ohne mich zu fragen (sie haben einen guten Instinkt!).
Doch leider blieb mir nicht genug Zeit zum Verweilen.
Nun kam ich irgendwann am Ziel an mit Schuhen, die von vorne bis zur
Hälfte einen tiefbraunen Farbton angenommen hatten.
Gut, dass meine Jeans genau bis dort reichte, wo die Grenze lag,
mir unbekannte Menschen, könnten somit in dem Glaube bleiben, meine Schuhe sähen schon immer so aus.

Nun denn, ich war also an der Gemeinde, wo ich mit Schrecken feststellte,
dass niemand da, und somit die Tür verschlossen war!
Doch da, kam plötzlich um die Ecke Hörnchen, der sich an der Hauswand
entlang quetschte, wo noch ein Stückchen Dach war,
viel gebracht hat es glaube ich nicht.
Nach vielleicht ein oder zwei Minuten kamen Stellwags im Auto.
Wiederrum 3 oder 4 Minuten später erschien Christoph, der uns nach Martinhagen fahren wollte, nun fehlten nur noch Micha und Dorina.
(die Pastorenkinder mal wieder, neinnein, sowas! ; scherz)
Also denn, wir fuhren los, mit nassen Schuhen, ich mit nassen Schuhen, es
hat sich aber doch rentiert, der JugendGottesdienst in Martinhagen.
Nur blöd, dass wir fünf Minuten früher abgefahren sind, als es die Brezeln um sonst gab............

3 Comments:

Anonymous Anonymous said...

Moin Moni,
es war mir ein Vergnügen dein Bericht zu lesen, allerdings: Der letzte Satz ist mir eine Brezel! Den verstehe ich nicht. Vielleicht könntest du ihn mir nochmal näher bringen (vielleicht bis Schweinfurt oder wenigstens Fulda).
Es grüßt freundlichst der Hans-Peter Markus Matthias Klaus

03 April, 2006 03:27  
Anonymous Anonymous said...

Aber natürlich, gerne führe ich dir den Satz etwas NÄHER, Markus!
Es ist eigentlich ganz einfach, denn das soll nur bedeuten, dass es in Martinhagen, beim JugendGottesdienst, hinterher Brezeln gab, die haben aber Geld gekostet. Und einige, ich darunter, sind irgendwann nach Hause, nämlich das war noch recht früh. Gibi hat mir dann am Sonntag erzählt, er war nämlich noch länger da, dass es 5min nachdem wir gefahren sind, die Brezeln um sonst gab!

04 April, 2006 09:43  
Anonymous Anonymous said...

Bush is forever saying that democracies do not invade other countries and start wars. Well, he did just that. He invaded Iraq, started a war, and killed people. What do you think? Why has bush turned our country from a country of hope and prosperity to a country of belligerence and fear.
What happened to us, people? When did we become such lemmings?
The more people that the government puts in jails, the safer we are told to think we are. The real terrorists are wherever they are, but they aren't living in a country with bars on the windows. We are.

16 February, 2007 10:47  

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